Wettbewerb „jugend creativ“ Jury wählt die besten Osnabrücker Kunstwerke aus

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Knifflige Entscheidung: Die Jury des Volksbankwettbewerbs bei der Auswahl. (von links) Mechthild Goll, Adelheid Philippsen, Regis Baumans. Foto: Thomas OsterfeldKnifflige Entscheidung: Die Jury des Volksbankwettbewerbs bei der Auswahl. (von links) Mechthild Goll, Adelheid Philippsen, Regis Baumans. Foto: Thomas Osterfeld

schae Osnabrück. „Erfindungen verändern unser Leben“ – unter diesem Motto startete die 48. Runde des Wettbewerbs „jugend creativ“, den die Volks- und Raiffeisenbanken jährlich veranstalten. Am Donnerstag wählte die Jury die Gewinner der Region Osnabrück aus.

Bunte Bilder, filigrane Zeichnungen und einige Kurzfilme: Für den Wettbewerb können Kinder und Jugendliche unter 20 Jahren ihrer kreativen Ader freien Lauf lassen. Dabei arbeiten sie an aktuellen gesellschaftlichen oder sozialen Themen, in diesem Jahr standen Erfindungen und Problemlösungen im Vordergrund. Dazu fiel den jungen Künstlern allerlei ein: Die DIN-A-3-Plakate zeigten grüne Aliens und Ufos, Plastik im Meer und Atomkraftwerke. Am Wettbewerb nehmen vor allem Schüler teil. Einige bastelten Collagen, andere zeichneten Comics oder benutzen Wachsmalstifte.

Weg zum Bundesfinale

Die Gewinner der Region Osnabrück ziehen in die Landesauswahl ein, mit der Chance, es zur Bundesebene oder gar dem internationalen Teil des Wettbewerbs zu schaffen. Sieben europäische Länder beteiligen sich am Wettbewerb, insgesamt gibt es mehr als 700.000 Beiträge, die in fünf verschiedenen Altersgruppen bewertet werden. Im vergangenen Jahr erreichte ein Osnabrücker das Siegertreppchen der Bundesauswahl.

Der größte Teil der Osnabrücker Arbeiten waren in diesem Jahr Bilder, etwa 2500 erhielt die Volksbank Osnabrück, welche den Kreativwettbewerb ausrichtet. Am fleißigsten malten die Grundschüler, die Stapel der Klassen eins bis vier türmten sich besonders hoch. Ältere Schüler reichten neben Malereien auch Kurzfilme ein.

Stimmt die Technik?

Mit kritischem Auge betrachteten die Juroren die einzelnen Werke. Die drei Kunstlehrerinnen Mechthild Goll, Regis Baumans, Kristin Blume und Grafikerin Adelheid Philippsen diskutierten ausgiebig darüber, welche Bilder in die nächste Runde gelangten. Dabei achteten sie nicht nur darauf, ob sich die Bilder mit dem Thema Problemlösung und Erfindung befassten, sondern auch darauf, wie die Idee umgesetzt wurde und ob die Technik stimmt. Viel weiße Fläche und fliegende Autos kamen dabei weniger gut an, filigrane Zeichenstriche, perspektivische Zeichnungen und besondere Einfälle konnten dagegen punkten.

„Es ist überraschend, wie erfinderisch die Schüler sind“, fand Ines Hohnsbein, die den Wettbewerb im Raum Osnabrück schon seit mehreren Jahren organisiert. Der Wettbewerb soll vor allem die Kreativität und das künstlerische Ausprobieren fördern, zum Ansporn gibt es für die besten Werke außerdem Preise. Den Osnabrücker Siegern winken Sachpreise und Gutscheine und natürlich die Aussicht auf die Landesauswahl.


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