Festival für Kammermusik „Classic con brio“ bewegt sich „Entlang der Donau“

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Das Berliner Notos-Quartett wird erstmals zeigen, was es kann: Sindri Lederer, Violine, Andrea Burger, Viola, Philip Graham, Violoncello und Antonia Köster, Klavier. Foto: Notos-QuartettDas Berliner Notos-Quartett wird erstmals zeigen, was es kann: Sindri Lederer, Violine, Andrea Burger, Viola, Philip Graham, Violoncello und Antonia Köster, Klavier. Foto: Notos-Quartett

Osnabrück. Das Osnabrücker Kammermusikfestival „Classic con brio“ beleuchtet vom 13.-22. April mit „Entlang der Donau“ den einstigen musikalischen Reichtum der Donauregion.

Das Festival möchte besonders den engen Austausch von Komponisten der Donauregion mit der europäischen Tradition thematisieren. Bis die beiden Weltkriege und der Nationalsozialismus „zu einer Atomisierung“ führten und diese kulturelle Vielfalt erlosch“, so Intendant Hagen Gleisner im Gespräch. Daraus speist sich ein stattliches Programm für die zehn Festivaltage vom Freitag, 13. April bis Sonntag 22. April, das „klassische“ wie neuere Musik enthält.

Neben bekannten Komponisten wie Haydn, Beethoven, Brahms, Dvorak, Schubert, Schumann oder Mozart stehen Werke, die in Osnabrück bislang eher selten oder noch gar nicht zu hören waren, etwa von Kódaly, Dohnányi, Froberger, Levente, Orban, Monti, Suk oder Alfred Mendelssohn, Vater von Kuhmo-Leiter Vladimir Mendelssohn. Konzertiert wird in Sälen und Kirchen in Osnabrück, Melle, Bad Essen, Bad Iburg und, neu dabei, im Bürgersaal Bissendorf.

Notos-Quartett stellt sich vor

Von den „Classic con brio“-Urgesteinen, einige selbst Leiter großer europäischer Kammermusifestivals, sind dieses Jahr dabei: Vladimir Mendelssohn, Viola, Daniel Rowland, Geige, David Cohen, Violoncello und Alfredo Perl, Klavier. Insgesamt 23 renommierte Musiker erarbeiten sich während des Festivals die Werke des Programms. Ein neues Quartett stellt sich vor: Das Berliner Notos-Quartett, das mit dem Echo-Klassik als Nachwuchskünstler des Jahres 2017 ausgezeichnet wurde. Neu dabei sind auch der französische Flötist Jocelyn Aubrun und passend zum Jahr des Violoncellos und anspruchsvollen Cello-Partien im Programm, die Cellistin Maja Bogdanovic. Wieder einmal zu Gast: Wouter Vossen, Violine und Bart van de Roer, Klavier, vom Amsterdamer Storioni-Trio. Sergey Malov, der letztes Jahr als Spezialist für Virtuoses und die kleine Viola da Spalla aufgefallen war, ist auch mit von der Partie.

Junge Harfenistin wieder dabei

Auch die 13-jährige Harfenistin Julia Dietrich, die 2017 mit Bravour Mozarts Konzert für Flöte und Harfe in C-Dur gespielt hatte, lässt von sich hören. Sie hat eigens für das Festival das Trio für Harfe, Violine und Cello von Johann Ludwig Dussek einstudiert.

Die jugendlichen Ensembles, die gefördert von der Werner-Egerland-Stiftung im Familienkonzert auftreten, sind die Osnabrücker Stadtstreicher, das Celloorchester des Musikakademie Remelé, das Percussionsensemble der Kreisschule Osnabrück und das Junge Streichquartett.


Das Kammermusikfestival „Classic con brio“ startet am Freitag, 13. April und dauert bis zum Sonntag, 22. April. Infos: classic-con-brio.de

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