Finale des Wettbewerbs erreicht Schüler drehen Reiseführervideo über Osnabrück

Von Mareike Eigenwillig

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l-r: Sophie Dick, Maxim Reznikov, Marlena Anders, Sofia Podluschni, Isabella Jasper und Nele Hebbeler. Carolinum-Schüler haben ein Reiseführervideo über Osnabrück gedreht. Foto: Michael Gründell-r: Sophie Dick, Maxim Reznikov, Marlena Anders, Sofia Podluschni, Isabella Jasper und Nele Hebbeler. Carolinum-Schüler haben ein Reiseführervideo über Osnabrück gedreht. Foto: Michael Gründel

Osnabrück. Sechs Schüler aus dem Abijahrgang des Gymnasiums Carolinum haben einen etwas anderen Reisebericht über Osnabrück gedreht. Damit erreichten sie das Finale des Wettbewerbs „Let‘s bring the world together“ vom American Institute For Foreign Study (AIFS). In der öffentlichen Finalrunde des Contests kann noch bis zum 9. März um 16 Uhr auf der Facebook-Seite des AIFS abgestimmt werden.

„Beim Durchschauen alter E-Mails sind wir auf den Contest des AIFS aufmerksam geworden“, erzählt Sophie Dick. Die Organisation AIFS plant Schüleraustausche, Sommerjobs und Au Pair Programme im Ausland. Der Videodreh musste dann recht schnell vonstattengehen, da bis zum Abgabetermin des Videos nur noch drei Wochen Zeit blieben. Die Aufgabe bestand darin, einen Reiseführerbeitrag über die Stadt zu drehen, in der man zur Schule geht.

Der etwas andere Reisebericht

Das von den Schülern selbst produzierte Video beinhaltet nicht nur Aufnahmen von Osnabrücker Sehenswürdigkeiten, sondern lässt Menschen unterschiedlichster Kulturen zu Wort kommen und davon berichten, was sie an Osnabrück schätzen. „Sicherlich hätten wir auch historische Fakten präsentieren können, aber darauf wollten wir uns nicht fokussieren“, sagt Isabella Jasper. Den Jugendlichen war es ein Anliegen zu zeigen, dass Osnabrück vielfältig ist. „Wir wollten veranschaulichen, wie es sich für die unterschiedlichsten Menschen anfühlt in Osnabrück zu leben“, erklärt Maxim Reznikov. Mit der Umsetzung dieser Idee setzten sie sich durch. Ihr Film schaffte es unter die fünf besten Einsendungen. Das Video, welches bis zum 9. März die meisten Gefällt-mir-Klicks erhält, gewinnt. Das Siegerteam darf sich über 2500 Euro freuen, der zweite Platz über 1000 Euro und die Drittplatzierten über 500 Euro.

Geldgewinn

Das Geld ist für die Kasse des diesjährigen Abiturjahrgangs vorgesehen. Wofür genau das Geld verwendet werden würde, wissen die Schüler allerdings noch nicht. „ Vielleicht fließt es in die Finanzierung unseres Abiballs mit ein oder in die Anschaffung der Abschlusspullover“, sagt Nele Hebbeler. Bis zum Abiturientenball stehen allerdings allen Schülern der 12. Jährgänge die Abiturklausuren bevor. Anfang April starten sie in die letzte heiße Phase ihrer gymnasialen Schullaufbahn.

Keine Hilfe von Profis

Ohne fremde Hilfe haben die Schüler gedreht, interviewt und geschnitten. Berührungsängste hatten sie keine. „Einige Passanten, die wir angesprochen haben, wollten nicht gefilmt werden. Aber letztlich gab es ausreichend, die uns Rede und Antwort gestanden haben“, erinnert sich Sofia Podluschni. Teilweise filmten sie schon in den frühen Morgenstunden, wie zum Beispiel den Sonnenaufgang in der Osnabrücker Altstadt.


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