Der Weg zum Traumberuf Arbeitsagentur Osnabrück informiert über Ausbildungsberufe

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Osnabrück. Friseur, Bürokauffrau oder Fachinformatiker: Die Osnabrücker Arbeitsagentur hat am Freitagnachmittag junge Menschen über freie Lehrstellen in der Region informiert. Die Ausbildungsbörse im Berufsinformationszentrum wurde in diesem Jahr zum achten Mal organisiert.

„Ausbildung jetzt klarmachen!“ – das war das Motto der diesjährigen Ausbildungsbörse der Arbeitsagentur Osnabrück. Dabei konnten sich Jugendliche über Berufe informieren, mit Experten sprechen und erste Kontakte mit potenziellen Arbeitgebern knüpfen.

Verschiedene Branchen und Ausbildungsberufe

Als Arbeitgeber präsentierten rund 30 Unternehmen aus der Region ihre freien Lehrstellen. Darunter waren Firmen wie Coppenrath&Wiese, Solarlux, KME Germany, Bäckerei Brinkhege und die Fleischerei Mandel. „Die jungen Menschen haben bei der Ausbildungsbörse die Chance, sich ganz unkompliziert über mögliche Ausbildungsstellen und Arbeitgeber in verschiedenen Bereichen zu informieren“, sagte Arbeitsagentur-Leiterin Christiane Fern. Es könne im Idealfall sogar sein, dass die Bewerber mit einer festen Stellenzusage nach Hause gehen. „In vielen Firmen werden händeringend Auszubildende gesucht, um Fachkräfte anlernen zu können, die die Zukunft des Unternehmens sichern.“ Der Sprecher der Arbeitsagentur, Volkmar Lenzen, fügte hinzu: „Wir haben zum jetzigen Zeitpunkt, im Vergleich zum Vorjahr, ein Plus von 18,2 Prozent bei den angebotenen Ausbildungsplätzen.“ Die Ausbildungsbörse sei für Arbeitgeber und Arbeitnehmer eine gute Plattform zum Zusammenkommen.

Die Arbeitsagentur-Leiterin hofft, dass viele Bewerber von den Unternehmen eine Chance bekommen. Bei den Jugendlichen im Trend seien vor allem Bürojobs, Verwaltungstätigkeiten und die Friseurausbildung, weniger beliebt seien dagegen handwerkliche Berufe. „Gefragt sind Jobs mit geregelten Arbeitszeiten, um genug Zeit für Hobbies, Freunde und Familie zu haben“, sagte Fern.

Beraten lassen

Auch das Berufsberatungs-Team der Agentur für Arbeit stand für Gespräche zur Verfügung, beriet über Ausbildungswege und freie Stellen vor Ort. So haben zum Beispiel Yvonne und Jessica Thiele bei den Berufsberatern um Hilfe gebeten. Die Schwestern sind auf der Suche nach einem neuen Job für Yvonne. Die 23-Jährige ist gelernte Medientechnologin im Druck und möchte umschulen: „Ich suche eine Ausbildungsstelle als Bürokauffrau“, sagte sie. „Meine Schwester ist zur Unterstützung mit dabei.“ Jessica Thiele ergänzte: „Wir haben uns zunächst einen Überblick verschafft, welche Unternehmen vor Ort sind und bekommen gleich eine Liste von Stellen, die für meine Schwester interessant sein könnten.“ Auch der 21-jährige Richard Fritz hat sich informiert: „Ich möchte gerne Fachinformatiker werden. Durch den persönlichen Kontakt mit den Unternehmen erhoffe ich mir besser Chancen, es ist super, mit den Firmen direkt ins Gespräch zu kommen.“ Er habe sich unter anderem mit der Itebo Unternehmensgruppe für öffentliche IT über einen möglichen Ausbildungsplatz ausgetauscht.

Der Weg zum Traumberuf

Wichtig sei, dass sich die Bewerber bei den Unternehmen gut präsentieren. „Hier an den Info-Ständen werden quasi echte Bewerbungsgespräche geführt, das übt“, so Fern. Wer bei der Ausbildungsbörse seinen Traumberuf noch nicht gefunden hat, der könnte sich weiterhin von der Arbeitsagentur beraten und vermitteln lassen. „Manchmal kommt man durch ein Gespräch noch auf eine andere Idee, welchen Beruf man ausüben möchte, da sollte man einfach offen sein.“


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