Bekämpfung von Schwarzarbeit Zoll kontrolliert Taxiunternehmen in der Region Osnabrück

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Das Hauptzollamt Osnabrück beteiligte sich nach eigenen Angaben in der vergangenen Woche an einer bundesweiten Schwerpunktprüfung im Taxigewerbe. Symbolfoto: Michael GründelDas Hauptzollamt Osnabrück beteiligte sich nach eigenen Angaben in der vergangenen Woche an einer bundesweiten Schwerpunktprüfung im Taxigewerbe. Symbolfoto: Michael Gründel

Osnabrück. Das Hauptzollamt Osnabrück beteiligte sich nach eigenen Angaben in der vergangenen Woche an einer bundesweiten Schwerpunktprüfung im Taxigewerbe. Ziel der Überprüfung, an der in der Region rund 70 Beamte beteiligt waren, war die Bekämpfung der Schwarzarbeit und der illegalen Beschäftigung.

Am Freitag vergangener Woche wurden laut Mitteilung insgesamt 227 Fahrzeuge im Bezirk des Hauptzollamts Osnabrück kontrolliert. Hierbei befragten die Zöllner die Taxifahrer nach ihren Beschäftigungsverhältnissen, überprüften Mindestlohnbestimmungen und Aufenthaltstitel.

Nach ersten Erkenntnissen haben sich in 44 Fällen Unstimmigkeiten ergeben, die einer weiteren Prüfung bedürfen. Konkret handelt es sich dabei in 17 Fällen um den Verdacht, dass die Betriebe nicht den vorgeschriebenen Mindestlohn zahlen. Wegen möglichem Sozialleistungsbetrug wird in zwei Fällen ermittelt. Darüber hinaus besteht in 25 Fällen die Vermutung, dass gegen sozialversicherungsrechtliche Meldepflichten verstoßen wurde. Um die Rechtsverstöße abzuklären und zu ahnden, werden weitere Prüfungs- und Ermittlungsmaßnahmen bei den Arbeitgebern durchgeführt, heißt es in der Mitteilung des Hauptzollamtes.


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