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05.03.2018, 18:12 Uhr „FAIR PARKEN“ IN OSNABRÜCK

Legitimes Mittel gegen Falschparker

Kommentar von Wilfried Hinrichs

Neue Parkregelung am Einkaufscenter an der Bremer Brücke. Foto: Jörn MartensNeue Parkregelung am Einkaufscenter an der Bremer Brücke. Foto: Jörn Martens

Osnabrück. Supermärkte versuchen, den Missbrauch ihrer Parkflächen zu unterbinden, und drohen Fremdparkern mit 20 Euro Vertragsstrafe. Ein legitimes Mittel und eine pfiffige Geschäftsidee.

Für die Inhaber der Supermärkte ist die Sache mit dem fairen Parken eine durchaus heikle. Trifft das 20-Euro-Billet den falschen, sind der Ärger und die Gefahr groß, Kunden zu verprellen. Und so hat es am Anfang auch wohl den einen oder anderen Kunden gegeben, der sich abgezockt fühlte.

Wie so oft im Leben braucht es eine gewisse Zeit der Eingewöhnung. In über 600 Städten greifen Handelsketten, Fachmärkte oder Kliniken schon auf die Parkplatzaufpasser zurück. Jetzt also auch in Osnabrück, wobei sich durchaus die Frage stellt: Warum erst jetzt? Denn dass Supermarkt-Parkplätze in Sichtweite der Bremer Brücke, der Osnabrück-Halle oder großer Schulen von Fremdparkern missbraucht werden, ist kein neues Phänomen. Die Reaktion des Handels ist daher völlig legitim – und „fair parken“ eine offenbar erfolgreiche die Geschäftsidee.


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