Bunter Blick auf die Friedensstadt Osnabrücks neuer Imagefilm auf drei Kanälen

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An ein jüngeres Publikum will sich der Imagefilm mit der Musik von Robin Schulz wenden. Der 13-jährigen Emma Henning scheint er zu gefallen. Foto: Michael GründelAn ein jüngeres Publikum will sich der Imagefilm mit der Musik von Robin Schulz wenden. Der 13-jährigen Emma Henning scheint er zu gefallen. Foto: Michael Gründel

Osnabrück. Kaum war die Pressekonferenz vorbei, da war er schon online: der neue Imagefilm der Stadt Osnabrück mit dem Schwerpunkt Friedensstadt und einem berühmten Sohn – Robin Schulz.

„Un sueno“, ein Traum, heißt der Titel von Schulz’ neuester CD, der den 6 Minuten, 20 Sekunden langen Streifen untermalt. Mehr ein Albtraum waren wohl die langen Verhandlungen mit Warner Music um die Rechte an der Musik des weltbekannten DJs. Sie führten zu immer weiteren Verzögerungen bei der Veröffentlichung.

Aktueller Titel

Aber „Ende gut, alles gut“, wie Oberbürgermeister Wolfgang Griesert bei der ersten öffentlichen Präsentation vor der Presse sagte. Schließlich sei nun ein brandaktueller Titel des Musikers zu hören, der sich in dem Film zu seiner Heimatstadt Osnabrück bekennt.

Der Imagefilm löst seinen Vorgänger aus dem Jahr 2006 ab, der inzwischen etwas bieder daherkommt. Schwerpunkt ist das Thema Friedensstadt in seinen vielfältigen Facetten, wie Patricia Mersinger, Leiterin des städtischen Fachbereichs Kultur, und Katharina Opladen vom Büro für Friedenskultur erläuterten.

Musik aus dem Morgenland

Und hier gibt es wahrlich vieles, mit dem Osnabrück punkten kann: das Steckenpferdreiten, das Fest der Kulturen, das Felix-Nussbaum-Haus, das Erich-Maria-Remarque-Friedenszentrum, das Morgenlandfestival, die Drei-Religionen-Schule und die Städtebotschafter, einem deutschland- und wahrscheinlich europaweit einmaligem Projekt, wie Griesert sagte.

Michael Dreyer erklärt im Film das von ihm geleitete Morgenlandfestival, das dem europäischen Publikum die Kulturen des Nahen Ostens näherbringen will. Mit dem Blick eines Spartenfremden, aber von der Idee der Friedensstadt begeisterten Menschen beschreibt Theaterintendant Ralf Waldschmidt das Haus mit der einzigartigen Libeskind-Architektur, mit dem es viele künstlerische Kooperationsprojekte gebe.

Schöne Tradition

Birgit Jöring, Leiterin der Drei-Religionen-Schule, gibt ebenso wie drei Grundschüler Auskunft über das Zusammenleben der Religionen. Die kleinen Steckenpferdreiter auf dem Rathausplatz verbreiten ansteckend gute Laune und machen sicher auch Auswärtigen Lust darauf, eine der schönsten städtischen Traditionen einmal selbst zu erleben.

Für Erstsemester?

Gezeigt werde eine kleine Auswahl aus der Vielfalt der Friedensstadt, sagte Mersinger. Aber, so unterstrich der Oberbürgermeister, sie bewiesen die gelebte Friedenskultur in der Stadt mit ihrer bunten Bevölkerung. Noch während der Pressekonferenz im Rathaus wurde übrigens die Idee geboren, den Film künftig allen Erstsemestern bei der Begrüßung vorzuführen.

Der von der Münsteraner Agentur 6W-Film produzierte Imagefilm ist auf drei Kanälen zu sehen: auf der städtischen Internetseite unter www.osnabrueck.de/friedensfilm, auf Facebook und Youtube.


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