Vorstandswechsel bei Sängern Hauptversammlung des Männergesangvereins Gretesch

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Dieter Schnarre und Edith Bohne (links) zeichnen die langjährigen Mitglieder des Männerchors Osnabrück Gretesch mit Ehrennadeln und teilweise mit Urkunden aus. Foto: Ullrich SchellhaasDieter Schnarre und Edith Bohne (links) zeichnen die langjährigen Mitglieder des Männerchors Osnabrück Gretesch mit Ehrennadeln und teilweise mit Urkunden aus. Foto: Ullrich Schellhaas

Osnabrück. Vereinsrechtliche Pflicht, Zeit für Ehrungen und Aussprachen, lästige Pflicht und zu guter Letzt auch Zeit für einen neuen Vorstand: Die Jahreshauptversammlung des Männergesangvereins (MGV) Osnabrück-Gretesch könnte vieles sein, ist aber vor allem eins: geordnet und unaufgeregt.

Das vermutlich freudigste Ereignis feierten die Gretescher Sänger gleich zu Beginn der rund zweieinhalbstündigen Versammlung: Extra angereistwar Edith Bohne, Vorsitzende des Sängerkeises Osnabrück-Stadt, um langjährige und verdiente Mitglieder auszuzeichnen. Helmut Rehme überreichte sie eine Ehrenurkunde und eine Ehrennadel für 60 Jahre Singen. Bernhard Bitter ist schon seit 50 Jahren dabei und erhielt ebenfalls Urkunde und Nadel.

Ehrennadeln erhielten auch Karl-Heinz Uffmann, Jürgen Noß und Helmut Blank, die seit 40 Jahren aktiv mitsingen. Für 25 Jahr Vereinsarbeit, teils als Sänger, teils als Fördermitglieder, erhielten auch Udo Spazier, Eberhard Düsing, Günter Kuhlmann und Helmut Bensmann Ehrennadeln.

„Ich bin schon seit 22 Jahren im Verein und seit 14 Jahren Vorstand“, sagte Dieter Schnarre später und begründete seinen bereits vor einem Jahr angekündigten Rücktritt von seinem Posten als Vorstand mit privaten Gründen. Einstimmig wählt3 die Versammlung Erhard Nolte als neuen Vorsitzenden.

Als Schatzmeister wurde Günter Bartke wiedergewählt, der zweite Vorsitzende Heinz Jürgen Schultze stand nicht zu Disposition und behielt seinen Posten. Weitere Personalien: Als stellvertretender Schriftführer wurde Johannes Schnieder gewählt, stellvertretender Notenwart wurde Horst Hibbeler. Das vierköpfige Organisationsteam besteht nun aus Jürgen Unkel, Dieter Kemper, Harald Möller und Karl-Heinz Heuer. Alle Wahlen erfolgten einstimmig.

Schatzmeister Günter Bartke berichtete über die Einnahmen und Ausgaben des Vereins und erhielt, ebenso wie der Vorstand, die Entlastung durch die Mitglieder. Zuvor hatte er noch ausgeführt, „dass der Verein auch Dank der bereits vor einem Jahr beschlossenen und nun wirksam werdenden Beitragserhöhung von zehn Euro auch für die Zukunft solide aufgestellt ist“.

Der Verein plant für das Jahr 2018 sieben Auftritte, die unter anderem auf der Landesgartenschau in Bad Iburg, in der Josefskirche in Belm und im Museum Industriekultur zur Eröffnung der Ausstellung „Na dann Prost – die Geschichte der Biergärten in und um Osnabrück“ stattfinden werden. Heinz Jürgen Schultze nutzte die Gelegenheit auch zu motivierenden Worten: „Die nächsten acht Jahre bis zum 100-jährigen Jubiläum schaffen wir auch noch, wenn alle mitziehen.“

Ansonsten interessieren sich die Mitglieder vor allem für das Repertoire und den Internetauftritt des Chores, wie Anfragen zeigten. Den Antrag zum Einstudieren des Liedes „Wir beten an die Macht der Liebe“ wurde angenommen. Eine neue Homepage soll in einem Vierteljahr fertig sein.


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