Dach gilt als einsturzgefährdet Ermittlungen nach dem Brand in der Osnabrücker Möserstraße laufen an

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Bei dem Brand in der Möserstraße entstand ein Sachschaden in Höhe von rund 250.000 Euro. Foto: Jörn MartensBei dem Brand in der Möserstraße entstand ein Sachschaden in Höhe von rund 250.000 Euro. Foto: Jörn Martens 

Osnabrück. Am Tag nach dem Brand in einem Mehrfamilienhaus in der Möserstraße in Osnabrück beginnen an diesem Donnerstag die Ermittlungen zu der Brandursache. Das Dach des Hauses gilt als einsturzgefährdet.

Da die Flammen bei dem Brand im Dachgeschoss den Dachstuhl beschädigten, musste die Feuerwehr eine Stütze einziehen. Dennoch gilt das Dachgeschoss als einsturzgefährdet. Inwiefern das gesamte Haus in Mitleidenschaft gezogen wurde, müsse nun ein Statiker klären, sagt Polizeisprecher Frank Oevermann. An diesem Donnerstag müssen die Polizeibeamten zunächst überprüfen, inwiefern das Haus überhaupt schon begehbar ist, ehe sie die Ermittlungen zur Brandursache aufnehmen. Der Sachschaden lässt sich schon jetzt beziffern: „Mindestens 250.000 Euro“, meint Frank Oevermann.

Bewohner in Obdachlosenunterkunft untergebracht

Während die Bewohner der Nachbarhäuser bereits am Mittwoch wieder in ihre Wohnungen zurückkehren konnten, mussten sich alle 29 in dem betroffenen Haus gemeldeten Personen nach einer anderen Unterkunft umsehen. Die meisten kamen privat bei Freunden oder Verwandten unter, doch drei Bewohner waren auf die Hilfe der Stadt Osnabrück angewiesen: „Ein Mann und ein Ehepaar sind durch uns in Obdachlosenunterkünften untergebracht worden“, sagt Stadtsprecher Gerhard Meyering. Das Haus wurde beschlagnahmt und ist nach dem Löscheinsatz unbewohnbar.

Schwerer Einsatz für die Feuerwehr

Das Feuer war am Mittwoch um die Mittagszeit ausgebrochen. Ein Bewohner hatte die starke Rauchentwicklung bemerkt und die Feuerwehr alarmiert. Die Polizei brachte die sieben Bewohner, die sich zu diesem Zeitpunkt im Haus aufhielten, in Sicherheit. Zwei Hunde konnten allerdings nur noch tot geborgen werden.

Die Kälte machte der Feuerwehr bei ihrem Einsatz stark zu schaffen, wie Einsatzleiter Klaus Fiening im Video berichtet.


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