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Zwei Hunde gestorben Haus in Osnabrück nach Brand einsturzgefährdet

Von Jörg Sanders und Cornelia Achenbach

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coa/yjs Osnabrück. Nach einem Brand am Mittwoch ist ein mehrstöckiges Wohnhaus an der Möserstraße in Osnabrück einsturzgefährdet. Zwei Hunde kamen ums Leben.

Ein Bewohner hatte gegen Mittag die starke Rauchentwicklung im Dachgeschoss eines Mehrfamilienhauses in der Innenstadt bemerkt und die Feuerwehr alarmiert.

Die Polizei brachte die sieben Personen in Sicherheit, die sich noch im Haus befunden hatten. In der vom Feuer betroffenen Wohnung hielt sich zum Ausbruch des Brandes kein Bewohner auf, zwei Hunde konnten jedoch nur noch tot geborgen werden.

Haus einsturzgefährdet

Die Flammen schlugen von der Wohnung im Obergeschoss weiter bis in den Dachstuhl des Hauses. Die Löscharbeiten dauern noch bis in den Abend 18 oder 19 Uhr an, teilte die Polizei auf Nachfrage mit. Die Feuerwehr hatte am Nachmittag begonnen, das Dach abzudecken und Glutnester zu löschen. „Es besteht wohl Einsturzgefahr“, sagte Polizeisprecherin Mareike Edeler.

Haus unbewohnbar und beschlagnahmt

Die Polizei nahm die Ermittlungen zu der noch unbekannten Brandursache auf. Sie beschlagnahmte das ohnehin nun unbewohnbare Haus. Die Bewohner der benachbarten Häuser durften am Nachmittag zurück in ihre Wohnungen.

Während der Löscharbeiten begab sich ein Passant unbemerkt in den abgesperrten Bereich, stürzte dort ohne Fremdeinwirkung und verletzte sich leicht. Er wurde vor Ort versorgt.

Die Polizei wies darauf hin, dass es in dem Bereich durch das Löschwasser zu Eisglätte komme.


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