Kindertheater beim Pottbäcker Puppenspielerin sorgt für volles Haus in Hasbergen

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Mit dem Puppenspiel „Der Schneemann und der Hase“ gastierte Tina Birgitta Lauffer beim Pottbäcker Bernd Niehenke in Hasbergen. Foto: Claudia SarrazinMit dem Puppenspiel „Der Schneemann und der Hase“ gastierte Tina Birgitta Lauffer beim Pottbäcker Bernd Niehenke in Hasbergen. Foto: Claudia Sarrazin

Hasbergen. Die Puppenspielerin Tina Birgitta Lauffer gastierte am Sonntagnachmittag beim Pottbäcker in Hasbergen. Dort blieb kein Stuhl frei. Und die Kinder verfolgten sichtlich begeistert die Geschichte von einem Hasen und einem Schneemann, die Freunde wurden.

Mit dem Puppenspiel „Der Schneemann und der Hase“ gastierte Tina Birgitta Lauffer am Sonntagnachmittag beim Pottbäcker Bernd Niehenke in Hasbergen. Die ersten Kinder kamen mit ihren Eltern schon gut eine halbe Stunde vor Spielbeginn, um einen möglichst guten Platz zu ergattern. Doch Sitzplätze gab es auch noch für diejenigen, die erst kurz vor Beginn eintrudelten: Die Kinder saßen in den ersten Reihen, die Erwachsenen nahmen weiter hinten Platz. Dann ging es los.

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Freunde sind das Allertollste

Gleich von Beginn an bezog Lauffer die Kinder mit ein, die sichtlich mit Spaß bei der Sache waren. In ihrer Geschichte wachte ein kleiner, leicht hektischer Hase mitten im Winter auf und hatte furchbaren Hunger. Er entdeckte einen Schneemann und wollte sich seine Nase stibitzen. Letztendlich schenkt ihm der Schneemann seine Nase und die beiden freundeten sich an. „Freunde sind das allertollste auf der Welt“, fanden die beiden und stimmten das „Freunde-Lied“ an. Doch dann kam der Frühling, der Schnee schmolz und der Schneemann war von heute auf morgen verschwunden. Der Hase war darüber sehr enttäuscht. Allerdings freundete er sich bald darauf mit einem Eichhörnchen an, erlebte mit ihm die verschiedenen Jahreszeiten und lernte allerhand. Dann schneite es wieder, und die Kinder riefen begeistert: „Überall ist es weiß.“ Ob auch der Schneemann wieder auftauchte, soll jedoch hier nicht verraten werden. (Weiterlesen: Kartoffelbrei verhindert Schneezauber – Hexe Bohnenstroh zu Gast beim Hasberger Pottbäcker)

Begeisterte Zuschauer

„Sehr, sehr gut“, hat Tiado (8) das Stück gefallen. Und er will „auf alle Fälle einen Schneemann bauen“, wenn das nächste Mal genug Schnee liegt. Auch Johanna (10) fand das Puppenspiel „total schön“. Dem stimmten Marle (8) und Maya (10) zu, und Jaro (4) erklärte auf Nachfrage: „Das Beste war ... alles.“

Stefanie Weber hingegen war von dem „schönen Bühnenbild“ beeindruckt. Ihr gefiel, dass Lauffer es schaffte, „mit Kleinigkeiten“ wie einer gefilzten Biene zu arbeiten. Und tatsächlich schaffte es die Puppenspielerin einerseits mit so einfachen Dingen wie einer „Wendedecke“ sowohl eine Eislandschaft als auch eine Blumenwiese darzustellen. Andererseits hatte Laufer auch die Kleinigkeiten im Blick, da sie aus Erfahrung weiß, Kinder schätzen ihre Liebe zum Detail: „Wenn man die Kinder fragt, wissen sie ganz genau, dass hier am Haus eine kleine Eule sitzt – auch wenn diese für das Stück nicht notwendig ist.“ Außerdem ist der Puppenspielerin wichtig, dass es bei ihren Aufführungen für die Kinder viel zu gucken gibt, und sie den Stücken „mit allen Sinnen“ folgen können. (Weiterlesen: Märchen und Musik für die ganze Familie in Hasbergen)


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