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Schwimmen für Frauen zu wenig genutzt

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Osnabrück. „Leider haben nur sehr wenige Frauen dieses Angebot genutzt“, fasst Bernd Bücker, Leiter Bäderbetriebe bei den Stadtwerken Osnabrück, die Erfahrungen zusammen, die das Schinkelbad mit dem Frauenschwimmen gesammelt hat. Die Auswertung der Besucherzahlen habe ergeben, dass im Zeitraum vom 28. August bis 18. Dezember durchschnittlich 26 Frauen während der dreieinhalb Stunden samstags das Schinkelbad besucht hätten. Damit könnten die erheblichen Betriebs- und Personalkosten für diese zusätzliche Öffnungszeit nicht mehr gerechtfertigt werden.

Ab Januar ist das Frauenschwimmen deshalb als dauerhaftes Angebot gestrichen. Dieses Ergebnis sei dem Gleichstellungsbüro vor Weihnachten mitgeteilt worden. Bereits in der Vergangenheit sei deutlich gemacht worden, dass ab März 2011 das Frauenschwimmen im Schinkelbad hätte enden müssen: Mit der Eröffnung des Cabriosol sei die gesamte Schwimmhalle einzusehen. Spätestens dann wäre das für viele Frauen ein Hinderungsgrund, am Frauenschwimmen teilzunehmen. „Grundsätzlich können wir aber gemeinsam mit dem Gleichstellungsbüro überlegen, ob zukünftig ein punktuelles Angebot am Standort Moskaubad möglich wäre“, stellt Bernd Bücker eine mögliche Alternative in Aussicht.


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