Doppeltes Kriegsjubiläum Brechts „Mutter Courage“ im Theater in Osnabrück

Von Thomas Wübker

Mutter-Courage-Regisseurin Shirin Khodadadian. Foto: Hermann PentermannMutter-Courage-Regisseurin Shirin Khodadadian. Foto: Hermann Pentermann

Osnabrück. Bertolt Brechts Klassiker „Mutter Courage und ihre Kinder“ wird in dieser Woche am Dienstag, 20. Februar, sowie am Mittwoch und Sonntag im Theater in Osnabrück gespielt. Die Aufführung wird flankiert von dem „Stadtprojekt Courage“, das sich mit den Themen Dreißigjähriger Krieg und Erster Weltkrieg befasst.

Brechts Stück entstand zu Beginn des Zweiten Weltkriegs und wurde 1941 in Zürich uraufgeführt. Es handelt von der titelgebenden Mutter Courage, die versucht, am Dreißigjährigen Krieg zu verdienen, dabei aber ihre drei Kinder verliert. Brechts Stück wurde während des Kriegs als Warnung an die skandinavischen Länder verstanden, keine Geschäfte mit dem Deutschen Reich zu machen. Später stand die Frage im Fokus, ob das Wohl aller über dem Wohl einzelner steht. Zu den Aufführungen gibt es im „Stadtprojekt Courage“ verschiedenen Aktionen. Mehr dazu unter http://www.theater-osnabrueck.de/spielplan/stadtprojekt-courage.html.

Die Aufführung von „Mutter Courage und ihre Kinder“ im Theater am Domhof in Osnabrück beginnt am Dienstag, 20. Februar, um 19.30 Uhr. Weitere Aufführungen am Mittwoch, 21. Februar, um 19.30 Uhr und am Sonntag, 25. Februar, um 15 Uhr. Eintritt: 17,25 bis 40,35 Euro. Kartentelefon: 0541/7600076.