Im Geländer steckengeblieben Feuerwehr Osnabrück befreit Reh aus misslicher Lage

Von Corinna Berghahn

Das Reh ließ sich gezwungenermaßen etwas hängen. Foto: Feuerwehr OsnabrückDas Reh ließ sich gezwungenermaßen etwas hängen. Foto: Feuerwehr Osnabrück

Osnabrück. Tierischer Einsatz für die Feuerwehr Osnabrück: Ein Reh war in dem Gitter eines Geländers steckengeblieben. Nach seiner Befreiung suchte es schnell das Weite.

Die Feuerwehr Osnabrück hat am Sonntag ein Reh aus einer misslichen Lage befreit. Mit seinem Becken war das Tier im Geländer eines Zauns im Hörner Bruch steckengeblieben. „Wie lange das Tier in der Eiseskälte festhing, konnten die Kollegen vor Ort nicht sagen. Fakt ist, dass es unter hohem Stress stand“, erklärt Jan Südmersen, Sprecher der Feuerwehr Osnabrück.

Um es zu befreien, wurden die Streben des Geländers auseinandergedrückt. „Sobald genug Platz war, hat das Tier sich ohne fremde Hilfe aufgerichtet und entschwand im angrenzenden Wald.“ Ob es verletzt war, konnte daher nicht mehr festgestellt werden.

Dass Rehe in Zäunen steckenbleiben, komme etwa ein bis zweimal im Jahr vor, so Südmersen. „Zumeist passen die vorderen Beine und der Oberkörper noch durch die Streben, aber das breitere Becken bleibt dann hängen“, erklärt Südmersen auf unsere Nachfrage.

Der von der Feuerwehr bei Facebook gepostete Beitrag über die Befreiung aus dem „Jägerzaun“ fand über 200 Likes.