„Medea2“ im Theater Osnabrück Celso Durão und Ernst Bechert kreierten die Musik

Von Christine Adam

Celso Durão und Ernst Bechert. Foto: Swaantje HehmannCelso Durão und Ernst Bechert. Foto: Swaantje Hehmann

Osnabrück. Den reduzierten Ansatz der „Medea2“-Inszenierung im Emma-Theater der Städtischen Bühnen will auch die Musik aufgreifen, die Celso Durão aus Mosambik und der Komponist Ernst Bechert aus Osnabrück gemeinsam entwickelt haben.

Osnabrück. Den reduzierten Ansatz der Inszenierung greift auch die Musik auf. Celso Durão aus Mosambik, der traditionelle Instrumente selbst baut und spielt, und Ernst Bechert, Komponist und Ehemann der Osnabrücker Schauspielerin Cornelia Kempers, haben sie bei Proben entwickelt. Bechert hat viele Film- und Bühnenmusiken geschrieben, etwa für Ruth Berghaus, David Mouchtar-Samurai oder Heiner Goebbels. „Relativ stilisiert ist die Musik, wie auch das Bühnenbild. Beides kann die Vorstellungskraft anregen“, sagt Bechert, der am Synthesizer live mitwirken wird. Celso Durão erklärt im Emma-Theater seine Instrumente: das marimbafonähnliche, große Holzinstrument Timbal mit seinen Resonanzbechern am Boden. Das bogenähnliche Instrument Xitende mit einer geteilten Sehne, die nur zwei Töne abgibt. Marracas, Rasseln, Mbira, eine Art von Kalimba und weitere Perkussionsinstrumente hat er mitgebracht.


Ein Rahmenprogramm etwa mit Workshops für Mosambikanische Musik findet sich auf der Theater-Homepage www.theater-osnabrueck.de