Germania baut FMO-Angebot aus Im Sommerflugplan 30.000 zusätzliche Sitzplätze ab Greven

Von Wolfgang Elbers


Osnabrück/Greven. Die Nachricht hat bei FMO-Flughafenchef Rainer Schwarz die letzte Sorgenfalte wegen des Sommerflugplans und der dort künftig fehlenden Niki-Flüge vertrieben, die 2017 rund zehn Prozent des Passagieraufkommens am Airport in Greven ausmachten: Germania hat kurzfristig wegen der starken Nachfrage nach Flügen ab Münster/Osnabrück die Kapazitäten noch einmal um 30.000 Sitzplätze aufgestockt.

Die Fluggesellschaft stationiert zum Sommer wieder ein Flugzeug vom Typ Airbus A321 mit 210 Sitzplätzen am Standort in Greven. Die neue Maschine ersetzt bei Germania einen der bisher vorgesehenen zwei A319-Flieger mit jeweils 150 Sitzplätzen. Claus Altenburg, Director Sales der Airline am erklärte dazu am Donnerstag beim Pressetermin in Greven: „Wir reagieren damit auf die wachsende Beliebtheit des FMO bei unseren Kunden.“ Es gebe bei Reiseveranstaltern und Reisebüros eine deutlich gesteigene Nachfrage nach Zielen ab Münster/Osnabrück.

Ab Dezember Madeira als neues Ziel

Der „Chef-Planer“ der Germania hatte noch eine weitere positive Nachricht: Im nächsten Winterflugplan ab November 2018 wird das Unternehmen dann erstmalig auch im Winter zwei Flugzeuge in Greven stationieren. Damit wird sich das Sitzplatzangebot, um in der kalten Jahreszeit mit den grün-weißen Maschinen in warme Gefilde zu entfliehen, nahezu verdoppeln. Ab Mitte Dezember wird dann hier die portugiesische Insel Madeira als neues Ziel angeboten.

Germania fliegt im Sommerflugplan ab dem FMO zu insgesamt 16 Destinationen. Darunter befinden sich mit Istanbul mit drei wöchentlichen Verbindungen und Thessaloniki, das zweimal die Woche angeflogen wird, zwei neue Angebote. Der neue Airbus A321 wird im Sommer vor allem auf den stark nachgefragten Strecken nach Fuerteventura und Kreta eingesetzt.