Eingenistet in Gehörgängen Revival-Show „Abba Gold“ in der Osnabrück-Halle

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Die Legende wieder auferstehen lassen will die Show „Abba Gold“ am kommenden Donnerstag in Osnabrück. Foto: Jan KocovskiDie Legende wieder auferstehen lassen will die Show „Abba Gold“ am kommenden Donnerstag in Osnabrück. Foto: Jan Kocovski

Osnabrück. Von 1972 bis 1982 begeisterte das schwedische Quartett Abba Millionen Fans auf dem Planeten. Die Show „Abba Gold“ erinnert mit viel Glamour und Professionalität am Donnerstag, 22. Februar, an eine der erfolgreichsten Gruppen der Musik-Geschichte.

Mit „Waterloo“ fing alles an. Das war der Titel des Stücks, mit dem die 1972 gegründete Band Abba am 6. April 1974 den Eurovision Song Contest gewann und schlagartig berühmt wurde. Das Stück nistete sich in den Gehörgängen der Menschen in aller Welt ebenso so ein wie die nachfolgenden Hits „Money, Money, Money“, „Thank you for the music“, „Mamma Mia“, „SOS“, „Super Trouper“, „Dancing Queen“, „Chiquitita“ oder „Fernando“.

Die Komponisten Benny Andersson und Björn Ulvaeus hatten es raus, wie Hits geschrieben werden. Dass dazu mit Agnetha Fältskog und Anni-Frid Lyngstad zwei ausnehmend gut aussehende Sängerinnen die Lieder sangen, war für den weltweiten Erfolg sicher kein Hinderungsgrund.

1982 löste sich Abba aufgrund interner Schwierigkeiten auf. Fältskog und Ulvaeus ließen sich Anfang der Achtzigerjahre ebenso scheiden wie Lyngstad und Andersson.

Zehn Jahre nach der Trennung erschien die Best-of-Complation „Abba Gold“. Sie begründete 1992 das Abba-Revival und stand auch Pate für die Show, die die vielen Hits der Band und ihr spezielles Feeling so originalgetreu wie möglich auf die Bühne bringen will. Dies soll mithilfe moderner Technik gelingen, aber auch mit gut ausgebildeten Musikern und Darstellern, die die Originalkostüme tragen und sogar den schwedischen Akzent der Original-Mitglieder imitieren.

Dass „Abba Gold“ nah am Original ist, wird der Show in zahlreichen Presse-Artikeln bescheinigt. „Hier ist wirklich alles Gold, was glänzt... Der Sound ist perfekt, mit Raumklang und wandernden Bässen richtiggehend meisterhaft“, schrieb die Leipziger Volkszeitung. „Die Legende lebt – Abba Gold sorgte […] für Begeisterungsstürme“, berichtete der Pfälzische Merkur. Und die Frankfurter Neue Presse befand: „Mit ihren Kostümen und ihren Stimmen ließen sie das schwedische Quartett wiederauferstehen.“

Abba Gold, Osnabrück-Halle, Osnabrück, Do., 22. 2., 20 Uhr, Eintritt: 49,95 bis 59,95 Euro, Tickets erhältlich in den Geschäftsstellen der Tageszeitung (für OS-Card-Inhaber 10 Prozent Rabatt) oder unter Kartentelefon: 0541/349024.


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