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14.02.2018, 09:59 Uhr KOMMENTAR ZUR SPD-REGIONALKONFERENZ

Die SPD Weser-Ems sollte dem Osnabrücker Vorbild folgen

Kommentar von Jean-Charles Fays

Der SPD-Bezirk Weser-Ems sollte dem Vorbild der Osnabrücker SPD folgen und der Presse Zugang zur Mitgliederdiskussion über den Koalitionsvertrag verschaffen. Ein Kommentar. Symbolfoto: dpaDer SPD-Bezirk Weser-Ems sollte dem Vorbild der Osnabrücker SPD folgen und der Presse Zugang zur Mitgliederdiskussion über den Koalitionsvertrag verschaffen. Ein Kommentar. Symbolfoto: dpa

Osnabrück. Der SPD-Bezirk Weser-Ems sollte dem Vorbild der Osnabrücker SPD folgen und der Presse Zugang zur Mitgliederdiskussion über den Koalitionsvertrag verschaffen. Ein Kommentar.

Wovor hat der Bezirksgeschäftsführer Angst? Dass die SPD uneins ist, ob sie in eine Große Koalition eintreten sollte, ist kein Geheimnis. Schon beim Sonderparteitag in Bonn befürworteten nur 56 Prozent der Delegierten, Koalitionsverhandlungen überhaupt aufzunehmen. Es ist erwartbar, dass sich die Partei auch bei der Regionalkonferenz zerrissen zeigen wird.

( Weiterlesen: SPD-Postengeschacher geht selbst dem Streitlustigsten auf den Zwirn)

SPD sollte zeigen, wie schwer sich die Mitglieder mit einer Entscheidung tun

Aber wenn schon 460.000 Sozialdemokraten — und damit 0,7 Prozent der Wahlberechtigten bei einer Bundestagswahl — das Privileg haben, über eine Große Koalition für Deutschland entscheiden zu dürfen, dann sollte es auch im ureigenen Interesse der SPD sein zu zeigen, wie schwer sich die Mitglieder mit dieser Entscheidung tun.


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