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13.02.2018, 11:26 Uhr KOMMENTAR ZUR SCHÜLERBEFÖRDERUNG

Die CDU im Kreis Osnabrück hat sich verspekuliert

Kommentar von Jean-Charles Fays

Die CDU muss jetzt Reue zeigen. Sie muss einräumen, sich im Wahlkampf verspekuliert zu haben, als der Fraktionschef davon sprach, dass es für nicht einmal eine Million Euro möglich sei, kostenlos bis zum Ende der Schulzeit Bus zu fahren. Ein Kommentar. Archivfoto: Michael GründelDie CDU muss jetzt Reue zeigen. Sie muss einräumen, sich im Wahlkampf verspekuliert zu haben, als der Fraktionschef davon sprach, dass es für nicht einmal eine Million Euro möglich sei, kostenlos bis zum Ende der Schulzeit Bus zu fahren. Ein Kommentar. Archivfoto: Michael Gründel

Osnabrück. Die CDU muss jetzt Reue zeigen. Sie muss einräumen, sich im Wahlkampf verspekuliert zu haben, als der Fraktionschef davon sprach, dass es für nicht einmal eine Million Euro möglich sei, kostenlos bis zum Ende der Schulzeit Bus zu fahren. Ein Kommentar.

Der bildungspolitische Sprecher macht aber genau das Gegenteil: In so einer Situation von einem „Leuchtturm für diesen Haushalt“ zu sprechen und in seiner Rede mit keinem Wort auf das Wahlversprechen einzugehen ist dreist.

( Weiterlesen: CDU geht von Kosten unter einer Million Euro für kostenlose Schülerbeförderung aus)

Besser macht es da die Junge Union. Sie räumt ein, dass die kostenlose Schülerbeförderung schlicht zu teuer ist, um sie direkt einzuführen, und verspricht, weiter daran zu arbeiten. Hoffentlich kann man den Versprechen der CDU-Jugendorganisation trauen.


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