Vermittlungsprogramm zu Mastrovito Zur Mittagspause einfach mal in die Kunsthalle Osnabrück

Von Dr. Stefan Lüddemann

Inszeniert seine „Symphonie eines Jahrhunderts“: der Künstler Andrea Mastrovito. Foto: Herrmann PentermannInszeniert seine „Symphonie eines Jahrhunderts“: der Künstler Andrea Mastrovito. Foto: Herrmann Pentermann

Osnabrück. Mittagspause in der Ausstellung? Die Kunsthalle Osnabrück hält ein umfangreiches Vermittlungsprogramm zur Ausstellung „Symphonie eines Jahrhunderts“ von Andrea Mostrovito bereit.

Eine Mittagspause in der Kunsthalle? Bei der Ausstellung „Symphonie eines Jahrhunderts“ des aus Italien stammenden und in New York lebenden Künstlers Andrea Mastrovito ist das kein Problem. „Das ist ein Format, das mir sehr am Herzen liegt und das ich etablieren möchte“, sagt Christel Schulte, Kuratorin für Publikumsteilhabe und Lernen an der Kunsthalle Osnabrück, zu dem Angebot eines 30 Minuten dauernden Rundganges durch die Ausstellung. Einfach mal rausgehen und etwas entdecken – wer das in dieser Ausstellung machen möchte, braucht sich nur anzumelden. Das Angebot steht – ob für große Gruppen oder wenige Besucher, verspricht Christel Schulte. Hier weiterlesen: So ist die Nosferatu-Version von Andrea Mastrovito in der Kunsthalle Osnabrück.

Immer wieder sonntags

Natürlich werden zur Ausstellung von Mastrovito auch ausführliche Rundgänge angeboten. Eineinhalb Stunden dauern die Führungen, die immer sonntags in der Kunsthalle stattfinden. Der besondere Service: Besucher müssen sich für dieses Format nicht eigens anmelden. Vorbeischauen genügt. Gegen einen geringen Aufpreis ist die Teilnahme offen. Die Rundgänge starten am Sonntag jeweils um 16 Uhr. Hier weiterlesen: Was zeigen Kunsthalle und Museumsquartier Osnabrück 2018? Die Vorschau.

Mobile Vermittler

Christel Schulte will Besucher aber auch abseits der fest eingeplanten Zeiten an die Kunst heranführen. „Wer? Wie? Was?“: Hinter diesen drei Fragen verbirgt sich ein denkbar flexibles Format. Junge Kunstvermittlerinnen und Kunstvermittler, bestens erkennbar an ihren T-Shirts mit der Aufschrift „Wer? Wie? Was?“, sind in den Ausstellungsräumen unterwegs und jederzeit ansprechbar. Woher kommt der Künstler? Was sagt mir die Installation in der Kunsthalle? Und was macht Nosferatu in New York? Solche und weitere Fragen, die sich aus der Ausstellung ergeben, werden beantwortet. Die mobilen Vermittler geben Informationen, vermitteln Hintergründe, eröffnen das Gespräch über Kunst. Christel Schulte hat für dieses Angebot Schüler des Seminarfachs Kunst am Ratsgymnasium und Studierende der Universität Osnabrück versammelt. Nach ihren Worten sollen die jungen Vermittler vor allem an den Wochenenden unterwegs sein. „Das alles hat sich aus dem Schüler-führen-Schüler-Programm entwickelt“, berichtet die Kuratorin. Hier weiterlesen: Back to Babel - Europanetzwerk für die Kunst.

Workshops für Kinder

Das Vermittlungsprogramm zur Ausstellung hält auch viele weitere Angebote für Kinder und Jugendliche bereit. Neben Workshops im Zeichnen und Kindergeburtstagen sowie weiteren Angeboten werden auch Kurse für Schulen bereitgehalten. Christel Schulte empfiehlt die telefonische Anmeldung über die Kunsthalle. Stoff für Vermittlung gibt es jedenfalls reichlich. Die Ausstellung von Andrea Mastrovito ist ein richtig starker Auftritt. Hier weiterlesen: Felice Varinis aufregende Klebekunst in der Kunsthalle Osnabrück.

Information zum ganzen Vermittlungsprogramm: kunsthalle.osnabrueck.de