Mentorenprogramm der Uni „Balu und Du“ macht Ausflug in das Eissportcenter Osnabrück


pkoe Osnabrück. Wie in jedem Jahr haben die Teilnehmer des Mentorenprogramms „Balu und Du“ die Zeugnisferien zum Anlass genommen, um aufs Eis zu gehen: Die kleinen „Moglis“ eroberten zusammen mit ihren „Balus“ das Eissportcenter an der Vehrter Landstraße.

Insgesamt waren 80 Teams aus Osnabrück und Umgebung bei der Aktion dabei.

Mit viel Spaß und Elan versuchten sich die „Moglis“ auf dem glatten Untergrund zu bewegen. Auch der eine oder andere Sturz konnte sie nicht aus der Bahn werfen. Für Laureen und Mila zum Beispiel, beide sieben Jahre alt, war es ein ganz besonderer Tag, da sie das erste Mal auf Kufen standen.

Es ging aber natürlich nicht nur darum, gemeinsam Spaß zu haben, sondern auch darum, das Vertrauen zwischen Mentor und Kind zu stärken. „Das Schöne an dem Projekt ist, dass man viel Spaß mit den Kindern hat und die Welt aus einer anderen Perspektive mitbekommt“, betonte etwa die Schülerin Aurelia, eine der jungen Erwachsenen, die ihren „Mogli“ begleiteten.

Das von der Universität Osnabrück regelmäßig organisierte Eislaufen ist ein Teil des bundesweiten Mentoring-Programms „Balu und Du“. Junge Leute („Balus“) übernehmen ehrenamtlich für mindestens ein Jahr lang Patenschaften für Grundschulkinder („Moglis“), die sich auf dem nicht immer ganz einfachen Weg ins Jugendalter befindet. Gemeinsam treffen sich die beiden einmal in der Woche, um etwas zu unternehmen.

Zudem finden über das Jahr verteilt Gruppenaktionen statt, an denen alle „Balus“ und „Moglis“ teilnehmen – so wie das alljährliche Eislaufen. „Gerade beim Schlittschuhlaufen erleben die ,Moglis‘ Selbstwirksamkeit und können diese Lernerfolge schnell verbuchen. Neben der individuellen Erfahrung ist die Erkenntnis, dass es in Osnabrück so viele andere ,Moglis‘ gibt, unbezahlbar“, sagte Projekt-Koordinatorin Nina Schomborg.

Für Laureen (links) und Mila war es das erste Mal auf Schlittschuhen. Foto: David Ebener

„Balu und Du“ wurde 2002 als Projekt der Uni Osnabrück und des Diözesan-Caritasverbands für das Erzbistum Köln ins Leben gerufen.