„Nicht Fuß gefasst“ Vegane Sushi-Bar Maki Maki in Osnabrück schließt Ende März

Von Corinna Berghahn

Nach dem Auszug von „Maki Maki“ wird sich das neben der Sushi Bar befindliche Nagelstudio erweitern. Foto: Corinna BerghahnNach dem Auszug von „Maki Maki“ wird sich das neben der Sushi Bar befindliche Nagelstudio erweitern. Foto: Corinna Berghahn

Osnabrück. Das nach eigenen Angaben erste komplett vegane Restaurant in Osnabrück schließt Ende März seine Türen in der Möserstraße. Das Konzept der Sushi Bar habe sich hier nicht durchgesetzt, sagen die Betreiber.

„Wir schließen, da unser Konzept in Osnabrück nicht so Fuß gefasst hat, wie wir es uns erhofft hatten“, sagt Betreiberin Natalie Cramer auf Nachfrage unserer Redaktion.

Auf der Facebook-Seite der Osnabrücker Sushi Bar veröffentlichte Cramer diesen Entschluss sehr emotional: „Dies ist wahrscheinlich unser traurigster Post. (...) Dies ist für uns nicht nur ein persönlicher Tiefschlag, sondern auch für die vegane Bewegung insgesamt, denn somit schließt Osnabrücks erstes, komplett veganes Restaurant.“ (Weiterlesen: Ichiban Sushi will in Osnabrück bis zu 350 Menschen bewirten)

Die Reaktionen auf diesen Eintrag seien rührend gewesen, berichtet Cramer – und verspricht: „Maki Maki Gäste können bis zur endgültigen Schließung am 25. März 2018 mit Vergünstigungen, kleinen Geschenken und Rabattaktionen rechnen.“ Die Aktionen sollen auf Facebook bekannt gegeben werden. Cramer selbst ist mittlerweile wieder in ihren ursprünglichen Beruf in der Bankbranche zurückgekehrt.

Das kommt rein

Nach dem Auszug von „Maki Maki“ will sich das neben der Sushi Bar befindliche Nagelstudio erweitern.

Das war drin

Vor der Sushi-Bar Maki Maki bot in dem Lokal an der Möserstraße 2-3 bis Mitte August 2015 das Zeno by Anna unter anderem einen mediterranen Mittagstisch und Kaffee und Kuchen an.