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Stichproben an zwölf Orten NDR-Bericht: Antibiotika-resistente Keime in der Hase in Osnabrück

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Im Auftrag des NDR haben Wissenschaftler Wasserproben an mehreren Orten in Niedersachsen entnommen, darunter auch in Osnabrück. Foto: Archiv/EbenerIm Auftrag des NDR haben Wissenschaftler Wasserproben an mehreren Orten in Niedersachsen entnommen, darunter auch in Osnabrück. Foto: Archiv/Ebener

dpa/pm/coa Osnabrück. Gesundheitsexperten sind besorgt über antibiotika-resistente Keime in Flüssen und Badeseen. Im Auftrag des Norddeutschen Rundfunks wurden Wasser- und Sedimentproben von zwölf verschiedenen Orten in Niedersachsen im Labor getestet, darunter auch Osnabrück. Ergebnis: An allen untersuchten Orten waren den Angaben zufolge sogenannte multiresistente Erreger nachweisbar.

„Das ist wirklich alarmierend“, sagte Tim Eckmanns vom Robert Koch-Institut dem NDR. „Die Erreger sind anscheinend in der Umwelt angekommen und das in einem Ausmaß, das mich überrascht.“ Klar war zwar bislang, dass Antibiotika-resistente Er

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Multiresistente Keime

Schätzungen zufolge sterben in Deutschland mehrere Tausend Menschen jährlich an Erkrankungen durch multiresistente Keime. Weltweit gelten Antibiotika-Resistenzen als eine der größten Gesundheitsgefahren und als Bedrohung für die gesamte moderne Medizin. In einem aktuellen Bericht warnen die Vereinten Nationen explizit vor den Risiken durch eine Verbreitung von resistenten Keimen in der Umwelt und fordern die Staaten auf, endlich zu handeln.

In Deutschland läuft derzeit ein großes Forschungsprojekt zur Verbreitung Antibiotika-resistenter Erreger durch Abwasser, finanziert vom Bundesforschungsministerium. Ergebnisse des Projekts mit dem Namen HyReKA, an dem auch die TU Dresden beteiligt ist, liegen noch nicht vor.

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