Nicht lustig Polizei warnt: Zu Ossensamstag bitte nicht als Terrorist verkleiden

Nicht lustig: An Karneval als Terrorist zu gehen. Foto: dpaNicht lustig: An Karneval als Terrorist zu gehen. Foto: dpa

Osnabrück. Appell der Polizei an die Teilnehmer des Ossensamstags und des Hüttensonntags: Bitte auf verdächtig aussehende Kostüme und Accessoires verzichten!

Um Missverständnisse zu vermeiden, sollten Attrappen von Gewehren, Pistolen, Bomben, Munitionsgürteln und sonstigen ähnlichen Gegenständen zu Hause bleiben, heißt es in einer Pressemitteilung der Polizei Osnabrück. „Selbst für die Polizei ist es oftmals nicht einfach, die als Scherz gemeinte Kopie einer Spielzeugwaffe vom Original zu unterscheiden“, schreiben die Polizeibeamten.

Karnevalisten sollten sich bewusst sein, dass Verkleidungen als Taliban oder Dschihadisten in der heutigen Zeit dazu führen könnten, bei vielen Menschen Irritationen oder falschen Alarm auszulösen. Auch Taschen und Rucksäcke sollten nicht unbeaufsichtigt abgestellt werden.

Und noch eine Bitte: Auch wenn sich „Alkohol und Karneval natürlich nicht gegenseitig ausschließen“ – aufgrund der Erfahrungen aus den vergangenen Jahren appelliert die Polizei an die Karnevalisten, verantwortungsvoll mit alkoholischen Getränken umzugehen. Dazu gehört auch, das Auto, Moped oder Fahrrad stehen zu lassen und Taxi sowie öffentliche Verkehrsmittel zu nutzen, wenn man Alkohol konsumiert hat.