Osnabrücker Studenten gründen Firma Fotomato vermittelt Fotografen für jeden Anlass

Von Katja Steinkamp

Die drei Osnabrücker Studenten (von links) Malte Glüsenkamp, Fabian Borke und Moritz Melzheimer bringen mit ihrer Internetplattform Fotomato Fotografen und Kunden zusammen. Foto: Katja SteinkampDie drei Osnabrücker Studenten (von links) Malte Glüsenkamp, Fabian Borke und Moritz Melzheimer bringen mit ihrer Internetplattform Fotomato Fotografen und Kunden zusammen. Foto: Katja Steinkamp

Osnabrück. Die Hochzeit begleiten, ein Familienbild machen oder Produkte fotografieren lassen? Die Internetplattform Fotomato soll helfen, den passenden Fotografen für jeden Anlass zu finden. Entwickelt wurde sie von drei Osnabrücker Studenten.

Moritz Melzheimer studiert an der Uni Osnabrück Betriebswirtschaftslehre und fotografiert leidenschaftlich gerne. Sein Hobby hat er zum Nebenberuf gemacht. Es entstand eine Idee: „Ich wollte eine Internetplattform schaffen, auf der Benutzer den passenden Fotografen für jeden Anlass finden können.“ Am Schwarzen Brett suchte der 24-Jährige Studenten, die ihm dabei helfen. Es meldeten sich Fabian Borke und Malte Glüsenkamp. Die beiden kennen sich seit sieben Jahren und haben bereits gemeinsam als Webdesigner selbstständig gearbeitet.

„Wir haben einfach direkt losgelegt“

Der Plan für die Online-Fotografen-Vermittlung sei grob gewesen. „Ein richtiges Konzept hatten wir nicht“, erinnert sich Glüsenkamp, „wir haben einfach direkt losgelegt.“ Zunächst wurde die Priorität auf die Funktionalität der Internetseite gelegt, erst später kam das aufwendige Design hinzu. Borke ist in dem Dreiergespann für die Gestaltung zuständig. Glüsenkamp macht, dass alles funktioniert. Ums Marketing kümmert sich Melzheimer. „Geworben wird vor allem über Social-Media-Seiten wie Facebook oder Instagram.“

Schon 350 registrierte Fotografen

Mit Fotomato entstand eine Internetplattform, bei der sich professionelle und nebenberufliche Fotografen anmelden können, aber auch solche, die Fotografen für einen bestimmten Anlass suchen. Es folgt eine Vermittlung auf Basis einer ortsgebundenen Suche, sodass passende Anbieter in der Nähe des Kunden gefunden und beauftragt werden können. Fotografen haben dabei die Möglichkeit, sich über Referenzbilder und Bewertungen von vergangenen Aufträgen zu präsentieren. „Wir haben seit Juni bis jetzt deutschlandweit 350 verifizierte Fotografen“, sagt Melzheimer.

Investoren gesucht

Von der Idee bis zur Umsetzung verging für die drei Studenten über ein Jahr. Sie investierten viel Zeit in das Projekt. „In der Aufbauphase haben wir neben dem Studium drei Monate in Vollzeit gearbeitet“, sagt Melzheimer. Das Projekt sei aber noch lange nicht am Ende. An Fotomato werde ständig gefeilt. Dabei würden auch Verbesserungsvorschläge von Kunden berücksichtigt. Für die Zukunft wünschen sich die drei Studenten, dass ihre Vermittlungsplattform für Fotografen weiter wächst. „Vielleicht können wir irgendwann Investoren für uns gewinnen“, sagt Glüsenkamp. „Im Moment jedoch möchten wir unser Baby erst einmal selbst großziehen.“