Erlös geht ans Kinderhospiz Döner für einen Cent: Osnabrücker Laden „Made in Bärlin“ überreicht Spende

Von Lorena Dreusicke


Osnabrück. Der neue Dönerladen „Made in Bärlin“ am Osnabrücker Kollegienwall hatte mit seinem Eröffnungsangebot – Döner für einen Cent – etliche Gäste angelockt. Den Tageserlös spendete das Franchise-Unternehmen nun an das Osnabrücker Kinderhospiz.

Das Startangebot von einem Cent pro Döner und Person hatte vergangene Woche für Trubel gesorgt. Die Polizei rückte an, um dafür zu sorgen, dass das Gedränge vor dem Laden unter Kontrolle kommt.

Jetzt steht fest, wie viele Döner am Eröffnungstag über den Tresen gingen: Knapp 3000 Stück, berichtete „Made in Bärlin“-Chef Martin Günes am Freitag. Er lobte die Spendenbereitschaft der Osnabrücker. Dank ihr betrage der Tageserlös etwas weniger als 1000 Euro. „Es ist viel zusammengekommen, wir haben den Betrag dann rund gemacht“, ergänzte Günes.

Die Summe kommt dem Ambulanten Kinderhospizdienst Osnabrück zugute. „Unabhängig vom Geld ist es toll, dass Familien so von unserem Angebot erfahren“, sagte Ulrike Grottendieck. Sie nahm den symbolischen Scheck entgegen und berichtete, was mit dem Geld passieren soll: „Spenden setzen wir ganz flexibel ein. Zurzeit bilden wir Begleithunde aus, oder wir geben Zuschüsse, zum Beispiel wenn eine Tür verbreitert werden muss, damit ein Bett durchgerollt werden kann.“


Ambulanter Kinderhospizdienst Osnabrück

Seit 2009 besuchen ehrenamtliche Hospizmitarbeiter Familien mit Kindern, die eine „lebensverkürzende Diagnose“ erhalten haben. Die Altersspanne der betreuten Erkrankten reiche von Säuglingen bis junge Erwachsene. Verstärkt im Fokus seien auch die Geschwister der Betroffenen. Laut Ulrike Grottendieck begleiten derzeit mehr als 60 Ehrenamtliche rund 20 Familien in Osnabrück. Mehr Info auf der Website des Osnabrücker Hospiz‘.