zuletzt aktualisiert vor

Keine Zusammenstöße 200 Kurden demonstrieren in Osnabrück gegen Erdogan

Von Steffen Siegmeier

200 Menschen haben am Freitagnachmittag in Osnabrück gegen die türkische Militäroffensive in Nordsyrien erneut demonstriert. Die Veranstaltung verlief dabei ohne Zwischenfälle. Foto: Gert Westdörp200 Menschen haben am Freitagnachmittag in Osnabrück gegen die türkische Militäroffensive in Nordsyrien erneut demonstriert. Die Veranstaltung verlief dabei ohne Zwischenfälle. Foto: Gert Westdörp 

Osnabrück. 200 Menschen haben am Freitagnachmittag in Osnabrück gegen die türkische Militäroffensive in Nordsyrien erneut demonstriert. Die Veranstaltung verlief dabei ohne Zwischenfälle.

Ab 14 Uhr versammelten sich die Teilnehmer am Hauptbahnhof. Unter dem Titel ,,Lasst uns die Stimme erheben gegen die türkische Kriegspolitik – Für die Solidarität mit Afrin“ setzte sich der Demonstrationszug kurz vor 15 Uhr in Bewegung. Die Demonstranten richteten sich mit Plakaten und Parolen wie ,,Erdogan, Terrorist“ gegen die Angriffe der türkischen Armee in Nordsyrien. An der Wittekindstraße wurden die Aktivisten kurzzeitig gestoppt, da die Polizei die ursprünglich geplante Route über die Große Straße nicht zuließ. Hierüber äußerten die Teilnehmer ihren Unmut. Die Polizei führte den Zug über die Möserstraße zum Theatervorplatz. Anschließend löste sich der Demonstrationszug langsam auf.

Die Zahl der Demonstranten war dabei geringer als bei der Veranstaltung in der vorherigen Woche. Laut den Veranstaltern lag dies nicht zuletzt an der früheren Anfangszeit der Demo, sodass viele Aktivisten es nicht rechtzeitig geschafft hätten. Gegendemonstranten versammelten sich nicht, lediglich vereinzelte Rufe von Erdogan-Anhängern waren zu vernehmen. Zu direkten Zusammenstößen kam es nicht.