Stimmgewaltig Kraftvoll und charmant: Harriet Lewis im Blue Note

Von Christoph Beyer

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Soul mit Harriet Lewis im Blue Note. Foto: Jörn MartensSoul mit Harriet Lewis im Blue Note. Foto: Jörn Martens

Osnabrück. Stimmgewaltig interpretierten Blues und Soul brachte am Donnerstagabend Sängerin Harriet Lewis auf die Bühne des Blue Note. Kongenial begleitet wurde die US-Amerikanerin dabei von der Band des münsterischen Gitarristen Gregor Hilden.

Gemeinsam bescherten sie dem Publikum einen stilistisch vielfältigen Konzertabend. Vom ersten Akkord an sorgte die charmante Lewis für gute Stimmung, überzeugte mit Natürlichkeit, unaufgeregter Bühnenpräsenz und groovig-kraftvoller Stimmkunst. Mit Letzterer setzte sie immer wieder virtuos Akzente, variierte Tempo, Ausdruck und Tonlage in kürzester Zeit und bot so ein vielschichtiges Gesangserlebnis. Immer wieder suchte die Sängerin den Kontakt zum Publikum, schlenderte durch die Reihen oder setzte sich an einen der Tische, um ihren Kollegen zu lauschen, die einige Stücke rein instrumental darboten.

Zwölf Tonträger umfasst Lewis Gesamtwerk, und aus diesem breiten Œuvre schöpften die Künstler an diesem Abend gekonnt. Während sich etwa bei dem Stück „Wade in the water“ treibender Blues mit Jazzrock mischte, bot „Reverent Lee“ Raum für eine soulige Stimmperformance, kunstvoll mit jaulenden Gitarrensoli und vielschichtigem Spiel am Drumset garniert. Einen ganz eigenen Stempel drückten die Musiker ihrem Cover von „Nutbusch City Limits“ auf. Das abschließende „Amazing Grace“ setzte einen passenden Schlusspunkt. Fazit: Amazing.


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