Fotovortrag in der Lagerhalle Mit dem Oldtimer-LKW durch Asien und Amerika

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Osnabrück. Sechs Jahre reiste Thomas Rahn mit seiner Partnerin Sabine Hoppe in einem Oldtimer-LKW um die Welt. Am 25. Januar 2018 kommt Rahn im Rahmen der Vortragsreihe „Fernwehzeit“ in die Lagerhalle und erzählt vom Gegensatz in Südostasien und Nordamerika, zwei faszinierende Welten, wie sie aber unterschiedlicher kaum sein könnten.

In seinem Fotovortrag „Fernost und Fernwest – mit dem Oldtimer LKW durch Südostasien und Nordamerika“ nimmt Rahn die Besucher mit auf den Abschnitt von Laos in die USA. „Besonders die Vielfalt und die Kontraste haben uns fasziniert“, sagte Rahn bei einem Gespräch mit unserer Redaktion.

Als Sabine Hoppe und Thomas Rahn 2009 mit ihrem Mercedes Kurzhauber LA 911B, Baujahr 1977, liebevoll „Paula“ genannt, ihre Reise begannen, haben sie mit einer maximalen Reisezeit von drei Jahren gerechnet. „Wenn wir damals bereits geahnt hätten, dass aus drei sechs Jahre werden, wären wir wahrscheinlich gar nicht losgefahren“, erzählt Rahn augenzwinkernd. Auf Ihrer Weltreise durchquerten der Diplom Architekt und Forstwirt und die diplomierte Freie Künstlerin insgesamt 54 Länder auf fünf Kontinenten.

120000 Kilometer im Oldtimer-LKW

Neben den Herausforderungen in fremden Kulturen mussten die beiden auch mit den Tücken Ihres Oldtimers kämpfen. „Ich glaube, es gibt kein Teil von ‚Paula‘, dass wir während der Tour nicht mindestens einmal in Händen hielten“, lacht Rahn. So hat der Mercedes unter anderem 17 Reifen in den sechs Jahren verschlissen. Die durchschnittliche Reisegeschwindigkeit lag bei 40 Kilometer pro Stunde – berghoch ging es deutlich langsamer voran. „Zum Teil nur mit sieben bis acht Stundenkilometer“, erzählt Rahn. „Was in Israel sogar dazu führte, dass uns ein Rollstuhlfahrer am Berg überholt hat.“ Aber Hoppe und Rahn sind stolz auf ihre Paula, die nach den sechs Jahren immerhin 120000 Kilometer mehr auf dem Tacho hat.

Einmal um die ganze Welt

„Es war schon immer unser Traum, die Welt kennenzulernen“, betont Rahn im Gespräch, „und wir wollten unsere Reise so intensiv wie möglich mit der Kamera festhalten.“ Dabei stand nur die eigene Dokumentation im Vordergrund. An Vorträge und Multivisionshows haben die beiden Weltbummlern gar nicht gedacht. „Wir sind da zufällig reingerutscht“, sagt Rahn.

Mittlerweile reist der 37-jährige aber mit seinen Vorträgen durch ganz Deutschland. In Osnabrück nimmt Rahn die Besucher mit ans Ende des eurasischen Kontinents und auf den Sprung über den Ozean nach Nordamerika. Vom dichten Tropendschungel und chaotischen Millionenmetropolen zu den Gletschern der kanadischen Rocky Mountains und entlang der rauen Pazifikküste durch die Vereinigten Staaten.

Paula, die mittlerweile 40 Jahre alt geworden ist, steht derweil in einer Scheune und wartet auf die kommenden Abenteuer mit Rahn und Hoppe. In Rente gehen kann der Oldtimer noch nicht.


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