Neu im Kino Ideenlos: „Hilfe, ich hab meine Eltern geschrumpft“

Meine Nachrichten

Um das Thema Osnabrück Ihren Nachrichten hinzuzufügen, müssen Sie sich anmelden oder registrieren.


Osnabrück  Dem etwas zu routiniert und ideenlos inszenierten Fortsetzungsquatsch „Hilfe, ich hab meine Eltern geschrumpft“ fehlt leider der Schwung seines Vorgängers.

Dubai? Na, vielen Dank auch! Kaum scheint bei Felix (Oscar Keymer)  alles gut zu laufen, will sein Papa ( Axel Stein) die Familie in die Wüste schicken. Da steigt in Felix schon ein bisschen die Wut und er wünscht sich, dass seine Eltern mal die Kleinen sind. Ja, hat der junge Mann denn völlig vergessen, dass solche Wünsche in Erfüllung gehen? Und tatsächlich – kaum hat Felix seinen Wunsch ausgesprochen, sind seine Eltern nur noch Miniaturen ihrer selbst.

Damit nicht genug. Aus Versehen erweckt der Hausmeister die bösartige und seit langer Zeit skelettierte einstigen Schuldirektorin Hulda Stechbarth ( Andrea Sawatzki) zu neuem Leben. Die hat noch eine Rechnung mit dem Reformpädagogen und Schulgründer Otto Leonard ( Otto Waalkes) zu begleichen. Dabei schreckt sie vor nichts zurück und hält die erneut geschrumpfte Lehrerin „Schmitti“ (Anja Kling) gefangen.

Leider fehlt dem Kinderquatsch „Hilfe, ich hab die Eltern geschrumpft“ der Schwung seines Vorgängers „ Hilfe, ich hab meine Lehrerin geschrumpft „. Der vielseitige Regisseur Tim Trageser geht die Fortsetzung allzu routiniert und ohne frische Ideen an.

Natürlich hat der Film die unbeschwerten Lacher des jungen Publikums auf seiner Seite, wenn sich Klamauk und Slapstick die Klinke in die Hand geben, der Papa ins Klo plumpst und die Mama in die Creme. Aber das ist zu wenig. Da wirkt dann die unterschwellige Botschaft, Verantwortung übernehmen zu lernen, beinahe schon wieder pädagogisch wertvoll.


Weitere Angebote, Produkte und Unternehmen der noz MEDIEN