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14.01.2018, 17:54 Uhr FLÜCHTLINGE IN OSNABRÜCK

Stadt ist realistisch

Ein Kommentar von Sandra Dorn


In der Flüchtlingsunterkunft am Limberg leben mittlerweile viele, die schon einen Aufenthaltsstatus haben, aber partout keine Wohnung finden. Foto: David EbenerIn der Flüchtlingsunterkunft am Limberg leben mittlerweile viele, die schon einen Aufenthaltsstatus haben, aber partout keine Wohnung finden. Foto: David Ebener

Osnabrück. 2015 und 2016 kamen Hunderte Flüchtlinge nach Osnabrück. Sie unterzubringen und mit dem Nötigsten zu versorgen war damals eine gewaltige Aufgabe, die die Stadt gut gemeistert hat – nicht zuletzt dank des überwältigenden ehrenamtlichen Engagements.

Die Netzwerke, die sich in der Flüchtlingshilfe herausgebildet haben, funktionieren gut.

Die Aufgabe, die jetzt auf Osnabrück zukommt, ist die eigentliche und noch größere Herausforderung: Die 4600 neuen Bürger müssen integriert werden. Dazu braucht es mehr als ein 65-seitiges Konzept – und das ist den Verantwortlichen in der Verwaltung auch bewusst. Sie zeichnen ein realistisches Bild dessen, was gut läuft, und benennen offen auch die Schwierigkeiten – von der Wohnungsnot bis zu Sprachproblemen. Eine gute Ausgangslage, um zu handeln, bevor die Stimmung kippt.


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