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Zugausfälle und Verspätungen Eurobahn entschuldigt sich bei Fahrgästen im Teutoburger-Wald-Netz

Wegen anhaltend schlechter Leistungen im Teutoburger-Wald-Netz steht der neue Streckenbetreiber Eurobahn bereits nach einem Monat mächtig unter Druck. Foto: Eurobahn/Christian KöstnerWegen anhaltend schlechter Leistungen im Teutoburger-Wald-Netz steht der neue Streckenbetreiber Eurobahn bereits nach einem Monat mächtig unter Druck. Foto: Eurobahn/Christian Köstner

sst Osnabrück. Seit der Übernahme des Teutoburger-Wald-Netzes durch die Eurobahn im Dezember 2017 häufen sich Beschwerden über Zugausfälle, Verspätungen und schlechte Fahrgastinformation. Besonders betroffen sind Verbindungen von und nach Osnabrück. Schon nach einem Monat steht der Streckenbetreiber mächtig unter Druck.

Zunächst hatte die Eurobahn im Teutoburger-Wald-Netz (TWN) mit Wetterunbill wie Schnee und Sturm zu kämpfen, dann mit Baustellen. Zwischendurch aber fielen ihre vor allem von Pendlern genutzten Züge auch immer wieder ohne ersichtlichen Grun

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Wissenswertes über die Eurobahn

Das Eisenbahnunternehmen Keolis Deutschland mit Sitz in Düsseldorf ist seit 2000 mit seiner Marke Eurobahn im öffentlichen Schienenpersonennahverkehr unterwegs. In Nordrhein-Westfalen betreibt es das Ostwestfalen-Lippe-Netz (vier Linien bis 2025), das Hellwegnetz (vier Linien bis 2030) sowie das Maas-Rhein-Lippe-Netz (zwei Linien bis 2025). Von 2019 bis 2031 kommt das S-Bahn-Netz Rhein-Ruhr mit zwei weiteren Linien hinzu.

Am 10. Dezember 2017 übernahm die Eurobahn das bislang von Westfalenbahn und DB Regio gemeinsam betriebene Teutoburger-Wald-Netz (TWN). Dieses umfasst fünf Linien: RB61 „Wiehengebirgsbahn“ (Bielefeld–Osnabrück–Hengelo), RB65 „Ems-Bahn“ (Münster–Rheine), RB66 „Teuto-Bahn“ (Osnabrück–Münster), RB72 „Ostwestfalen-Bahn“ (Herford–Paderborn) und RE78 „Porta-Express“ (Bielefeld–Minden–Nienburg). Mit 5,3 Millionen Zugkilometern jährlich ist das TWN das Netz mit den zweitmeisten Fahrten im Eurobahn-Portfolio.

Allen Fahrgästen steht rund um die Uhr das Eurobahn-Kundencenter unter einer Hotline zur Verfügung. Die Nummer 00800 387 622 46 ist laut Keolis sowohl innerhalb Deutschlands als auch aus dem Ausland kostenlos mobil und aus dem Festnetz zu erreichen. Auf seiner Internetseite sowie auf Twitter (@eurobahn_info) informiert das Unternehmen nach eigenen Angaben durchgängig zur aktuellen Verkehrslage in Echtzeit.

Fahrgäste, die mit den Leistungen der Eurobahn im Teutoburger-Wald-Netz unzufrieden sind, können sich mit ihren Beschwerden auch direkt an die Aufgabenträger wenden. Diese sind auf deutscher Seite der Zweckverband Nahverkehr Westfalen-Lippe (NWL) in Unna, Telefon 02303/95263-0 , E-Mail info@nwl-info.de, und die Landesnahverkehrsgesellschaft Niedersachsen (LNVG) in Hannover, Telefon 0511/53333-0, E-Mail info@lnvg.de.

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