Wall zu Stoßzeiten dicht Nadelöhr am Hasetor sorgt für Stau in Osnabrück

Zu den Stoßzeiten stehen Autofahrer seit Beginn der Bauarbeiten am Hasetor auf dem Maria-Erich-Remarque-Ring im Stau. Foto: Michael GründelZu den Stoßzeiten stehen Autofahrer seit Beginn der Bauarbeiten am Hasetor auf dem Maria-Erich-Remarque-Ring im Stau. Foto: Michael Gründel

Osnabrück. Seit Montag ist die Kreuzung am Hasetor in Osnabrück wieder ein Nadelöhr. Für Autofahrer wird die Fahrt über den Wall zu den Stoßzeiten deshalb wieder zur Zerreißprobe.

Die Stadtwerke und die Stadt Osnabrück hatten die Bauarbeiten frühzeitig angekündigt, dennoch quält sich seit Beginn der Arbeiten am Montag im Berufsverkehr wieder eine Blechlawine maximal im Schritttempo vom Hauptbahnhof kommend in Richtung Hasetor über den Wall. Der Grund: Sowohl die rechte Fahrspur der Hansastraße ab Roopstraße (stadteinwärts) als auch die weiterführende rechte Fahrspur des Hasetorwalls bis Höhe Stüvestraße (stadteinwärts) und die rechte Linksabbiegerspur auf dem Erich-Maria-Remarque-Ring in Richtung Hasetorwall sind gesperrt – und bleiben es wohl auch noch für die kommenden Wochen. (Lesen Sie auch: Osnabrücker ärgern sich über gleichzeitige Baustellen)

Entspannt sich die Lage?

Der Sprecher der Stadtwerke, Marco Hörmeyer, ist jedoch optimistisch, dass sich die Verkehrssituation bald entspannen wird. „Die Erfahrungswerte zeigen, dass sich die Situation an den ersten Tagen drastisch zeigt und es dann besser wird“, sagt er. „Nicht immer bekommen alle mit, dass irgendwo eine Baustelle ist und viele Fahrer suchen sich mit den Tagen dann ihre Wege.“ Auch auf den Busverkehr wirkt sich der Stau auf dem Wall aus.

Von Seiten der Stadt heißt es, man habe im Vorfeld mit längeren Staus im Verlauf des Wallrings und der Hansastraße rechnen müssen. Autofahrer könnten optional die Trasse Rißmüllerplatz – Natruper/–Pagenstecherstraße nutzen. In Richtung Norden steht weiträumig die Umfahrung über Berliner Platz – Bohmter/ – Bremer Straße – Haster Weg – Vehrter Landstraße zur Verfügung. Für den Verkehr im Verlauf des Wallrings besteht lediglich die Möglichkeit, den inneren Ring in entgegengesetzter Richtung zu befahren.

„Wollen schnell fertig sein“

Voraussichtlich bis Ende Februar soll die momentane Verkehrsführung gelten. „Wir wollen so schnell wie möglich fertig werden. Wir wissen ja, dass es sich bei der Stelle um einen sensiblen Bereich handelt. Aber wir wissen nicht, wie das Wetter wird“, sagt Hörmeyer. (Weiterlesen: Wer entscheidet, wann und wo es Baustellen in Osnabrück gibt?)

Die Bauarbeiten sind erforderlich, weil die Stadtwerke die Buslinie 41 in den kommenden Jahren komplett auf elektrischen Betrieb umstellen wollen. Außerdem soll die Bramscher Straße so umgestaltet werden, dass die Busse schneller als bisher durch den Osnabrücker Stadtteil Sonnenhügel fahren können.


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