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Eröffnung im Frühjahr 2019 Søstrene Grene kommt nach Osnabrück

Von Corinna Berghahn | 24.09.2018, 15:56 Uhr

Die dänische Kette Søstrene Grene plant die Eröffnung einer Filiale in Allerdings nicht – wie im Sommer 2017 angedacht – in der Krahnstraße, sondern an der Kamp-Promenade.

Die dänische Einzelhandelskette Søstrene Grene will im Frühjahr 2019 eine Filiale in Osnabrück eröffnen. Das gab die Firma über ihren Instagram- und Facebook-Account bekannt. Es ist nicht das erste Mal, dass Søstrene Grene nach Osnabrück strebt. Allerdings wurden die Pläne, eine Filiale in dem seit der Schließung des Haupthauses von „Prager & Wild“ im Mai 2015 verwaisten Ladenlokal in der Krahnstraße 42 zu eröffnen, im Sommer 2018 wieder verworfen. Stattdessen plant die Kette jetzt ein Geschäft an der Kamp-Promenade.

"Weitere Informationen können wir noch nicht bekannt geben", antwortet eine Mitarbeiterin der PR-Agentur des Unternehmens auf unsere Nachfrage. Doch von Seiten der Werbegemeinschaft der Kamp-Promenade gibt es schon eine Angabe, wo genau Søstrene Grene seine Filiale eröffnen wird: "Fast die gesamte Seite gegenüber von Esprit, wo früher unter anderem eine Tchibo-Filiale war, wird von Søstrene Grene gemietet werden", so Center-Manager Bernard Banning. Das bedeute auch, dass der Yourfone-Laden seinen Standort verlassen werde.

Søstrene Grene wäre neben Tedi, das sich in der ehemaligen Xenos-Filiale befindet, Nanu Nana, Tiger und Depot ein weiteres Geschäft, das an dieser Örtlichkeit Wohnaccessoires anbietet.

Was ist Søstrene Grene?

Übersetzt heißt „Søstrene Grene“ „Die Schwestern Grene“. Ebendiese, nämlich Anna und Clara, sind als Scherenschnitte auf dem Firmenlogo zu sehen. Die beiden Frauen waren die Tanten von Inger Grene, die zusammen mit ihrem Mann die Firma 1973 gründete. Heute wird sie von den Söhnen des Paares weitergeführt.

Søstrene Grene setzt den Schwerpunkt des Sortiments unter anderem auf günstige, im skandinavischen Design gehaltene Gegenstände für die Inneneinrichtung. Die Filialen sind oftmals wie weitläufige Labyrinthe konzipiert – und in ihnen wird klassische Musik gespielt. Seit 2005 ist die Kette dabei, außerhalb Dänemarks zu expandieren. Inzwischen gibt es mehr als 140 Geschäfte – unter anderem bei Bremen, in Hannover und dem niederländischen Enschede. Ende Juni wurde ein Shop in Bielefeld eröffnet, Mitte Oktober eröffnet einer in Münster.