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Polizei zieht in Anbau Zum Herbst soll das Esterweger Rathaus fertig saniert sein

Von Mirco Moormann | 02.08.2019, 11:51 Uhr

Die Rathaussanierung in Esterwegen schreitet weiter voran. Mit leichter Verzögerung soll nun im Herbst alles fertig sein.

Während im Innern des Anbaus im hinteren Bereich des Gebäudes die ersten Angestellten ihre Büros schon bezogen haben, stehen im Außenbereich noch Arbeiten an. Die Fassade im Eingangsbereich wird noch gemauert, der Ratssaal erhält eine neue Verkleidung mit weißen Platten.

Dann kann die neue, elektrische Eingangstür eingebaut werden. Auch die Anlagen wie Beete und Parkplätze müssen noch gestaltet werden. Der ursprüngliche Plan, zum Sommer fertig zu sein, verzögert sich etwas. Laut Samtgemeindebürgermeister Christoph Hüntelmann wird "in zwei bis drei Monaten alles fertig sein". Dann kehre für die Mitarbeiter auch wieder Normalität ein, denn die Bauarbeiten wurden im laufenden Betrieb vorgenommen.

Die Arbeiten an den Dächern sind ebenfalls abgeschlossen. Aus den Flachdächern auf dem Gebäude aus dem Jahr 1982 sind Sattel- und Pultdächer geworden. Die Fassade, die im Laufe der Jahre brüchig geworden war, ist erneuert und besteht laut Bürgermeister Hermann Willenborg nun aus einem harten und witterungsbeständigen Stein. Die Grundsubstanz des Gebäudes war aber noch gut, sodass sich Rat und Verwaltung für eine Sanierung entschieden hatten.

Im Innern des Rathauses ist im Erdgeschoss das Trauzimmer vergrößert worden, zudem ist im Anbau die neue Polizeistation samt Übergangs- und eigenen Eingangsbereich entstanden. Insgesamt wurde eine zusätzliche Fläche von 400 Quadratmetern geschaffen. Im Obergeschoss sind vier neue Büros eingerichtet worden. Auch gibt es einen Besprechungsraum und neue sanitäre Anlagen. So gibt es im Rathaus nun neben dem Ratssaal und einem Sitzungszimmer noch ein weiteres Besprechungszimmer. Zudem gibt es über den Räumen der Polizei, dessen Kosten von der Gemeinde Esterwegen übernommen worden sind, eine Reservefläche von etwa 75 Quadratmetern, die bei Bedarf schnell zu Büros ausgebaut werden kann, so Hüntelmann.

Auch energetisch ist das Rathaus erneuert worden. Neben der neuen Heizungsanlage, die bereits vor der Erweiterung installiert wurde, wird auf dem neuen Dach eine Photovoltaikanlage platziert. Die Kosten für die Arbeiten sind von der Samtgemeinde mit 1,7 Millionen Euro beziffert worden. Wie Hüntelmann mitteilt, werde diese Summe auch eingehalten.