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Gesundheitstag in Surwold Johannesburg regt zum Verzicht auf Zigaretten an

Von PM. | 15.07.2014, 10:31 Uhr

Die Johannesburg bewegt sich: Diesem Motto sind in der vergangenen Woche rund 300 Mitarbeiter sowie 600 Kinder und Jugendliche der Schulen und Werkstätten in Surwold gefolgt. Anlass dafür war der dritte Gesundheitstag der Einrichtung.

Im Fokus standen die Themen Hautschutz, Fitness und Sport, wie die Johannesburg mitteilt. Einen zusätzlichen Schwerpunkt bildete in diesem Jahr die Tabakprävention. Ziel der Einrichtung sei es, auch im Außenbereich rauchfrei zu werden, heißt es. Denn vor etwa zehn Jahren sei ein Rauchverbot in allen Gebäuden inklusive der Gruppenunterkünfte, den Werkstätten und der Verwaltung eingeführt worden.

Bei Fitnessangeboten und Wettbewerben zum Nachdenken haben sich die Teilnehmer des Gesundheitstags mit den Themen auseinandergesetzt. Schüler der Berufsbildenden Schulen Johannesburg zeigten bei einer Pantomime-Darbietung beispielsweise, dass Rauchen einsam macht. Bei einem Wissenstest über Nikotin setzten sich die Teilnehmer wiederum mit Detailfragen auseinander. Dabei ging es sowohl um Inhaltsstoffe von Zigaretten als auch um Gesundheitsgefahren und Abhängigkeit.

Mitinitiator Joe Wittrock stellte fest: „Nach dem Krieg haben alle Männer geraucht, heute rauchen nur noch 25 Prozent der Gesamtbevölkerung. Bei den Jugendlichen ist der Anteil laut einer Statistik der Bundesdrogenbeauftragten mittlerweile auf zwölf Prozent gesunken.“

Aber er gab laut Mitteilung auch zu bedenken, dass dieser Anteil in der Johannesburg deutlich höher sei. Das liege daran, dass Rauchen als cool empfunden werde. Dem sollte der Gesundheitstag entgegenwirken.