Ein Artikel der Redaktion

Für das DRK Dörpen Hilkenbrooker spenden Geld und Sachen für Flüchtlinge

08.12.2015, 18:31 Uhr

Nicht nur der Erlös des Martinssingens kam der Flüchtlinshilfe des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) Dörpen zugute, auch zahlreichen Sachspenden, gesammelt von Familie Krömer aus Hilkenbrook, durfte Volker Teichmann vom DRK entgegennehmen.

Die Spendenbereitschaft der Hilkenbrooker Bürger kam in diesem Jahr in vollem Umfang der Flüchtlingshilfe des DRK in Dörpen zugute. Volker Teichmann, Vorsitzender des Dörpener DRK-Ortsvereins, freute sich nicht nur über eine Geldspende, sondern durfte auch zahlreiche Sachspenden entgegennehmen, die von der Familie Krömer aus Hilkenbrook gesammelt worden waren. Den Betrag von rund 1410 Euro „ersangen“ die Laternenkinder im Rahmen des traditionellen Martinssingens in der Ortschaft und stellten diesen für die Flüchtlingshilfe zur Verfügung.

Gleichzeitig wurden auch zahlreiche Sachspenden von gut erhaltener Bekleidung über Spielzeug und Bücher bis hin zu Kinderwagen, Hochstühlen und Babyausstattungen von Familie Krömer an Volker Teichmann und dessen Helfer übergeben. Irmgard und Jan Krömer arbeiten bereits seit mehreren Jahren mit dem DRK Dörpen zusammen und hatten in diesem Jahr bereits Wochen vorher einen Aufruf gestartet, Sachspenden dort abzugeben.

„Es sind auch erstaunlich viele Hygienepakete abgegeben worden“, freute sich Irmgard Krömer über die Spendenbereitschaft der Hilkenbrooker Bürger. Im Rahmen der Aktion wurde ebenfalls dazu aufgerufen, Hygienepakete zu packen, die aus Handtüchern, Waschlappen und verschiedensten Hygieneartikeln zusammengestellt werden konnten.

Volker Teichmann bedankte sich für die erfolgreiche Spendenaktion und schilderte kurz, wie notwendig die Spenden für die Menschen in den Flüchtlingslagern seien: „Es fehlt dort im Moment noch an allem.“ Vor allem sei auch Spielzeug wichtig, da es Abwechslung in den grauen Alltag der Kinder bringen würde, so Teichmann.