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Auftragslage der Branche gut 52 Gärtner feierten Abschluss in Surwold

21.07.2015, 13:36 Uhr

Feierlich freigesprochen worden sind 52 Landschaftsgärtner der Region Oldenburg-Aurich von der Niedersächsischen Landschaftwirtschaftskammer in der „Gartenidylle“ der Firma Borchers in Mit einer Eins vor dem Komma schlossen Jannik Körber, Finn Lukas Brüggemann, Eric Herrmann und Jons Wolfgang Müller ihre Ausbildung ab.

Bei 63 angetretenen Prüflingen haben 52 den Übergang in das Berufsleben gemeistert. Die Durchfallquote betrug zwölf Prozent. „In den vergangenen drei Jahren haben wir zusammen viel erreicht“, sagte Harald Kusserow, Präsident des Verbandes Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau Niedersachsen-Bremen. Die Aufträge in Bereich Landschaftsbau seien in den letzten zehn Jahren angestiegen, wie noch nie. „Wenn ihr mit Leidenschaft und Engagement dabei seid, könnt ihr großen Erfolg haben.“

In der Prüfung der Fachrichtung Garten- und Landschaftsbau erstellten die Frauen und Männer ein landschaftsgärtnerisches Gesamtwerk. Dabei wurden Höhen eingemessen, Pflasterungen mit Natur- und Betonstein sowie eine fachmännische Baumbepflanzung vorgenommen und Beet-und Rasenflächen angelegt.

„Als Landschaftsgärtner lernt man in seiner Ausbildungszeit über 300 Pflanzenarten kennen. Das ist beeindruckend“, sagte der niedersächsische Landtagspräsident Bernd Busemann (CDU). Ab jetzt seien die jungen Gärtner ausgewiesene Fachleute, die eine jahrhundertelange Tradition fortführen würden, die jung und lebendig geblieben sei. „Wir brauchen Unternehmen, die sich ihrer Verantwortung bewusst sind und ausreichend Ausbildungsplätze zur Verfügung stellen“, sagte Busemann. Deutschland sei in diesem Rahmen ein Land, das arm an Bodenschätzen sei. Dieses Defizit müssen die jungen Menschen laut dem Landtagspräsidenten durch ihren Verstand und ihre Bildung versuchen auszugleichen.