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Bestes Wetter und viele Besucher Surwolder Johannesburg feiert erstes „Burgfestival“

Von Insa Pölking



isp Surwold. Die Johannesburg in Surwold hat am Freitag ihr erstes „Burgfestival“ gefeiert. Elf Bands spielten auf zwei Bühnen für die zahlreichen Besucher auf dem Gelände der Jugendhilfeeinrichtung. Gleich zu Beginn hatte Franz-Josef Lensker, Direktor und Geschäftsführer der Johannesburg, eine gute Nachricht.

„Es wird definitiv ein weiteres Burgfestival geben“, kündigte Lensker an. Das Gelände der Einrichtung füllte sich bereits zum Startschuss um 16 Uhr sehr schnell. „Wir sind wirklich überwältigt von dem tollen Wetter“, berichtete Lensker. „Das ist schon die halbe Miete für eine Open-Air-Veranstaltung.“ Besonders positiv betonte der Geschäftsführer zudem die Beteiligung der ehemaligen Bewohner der Jugendhilfeeinrichtung. „Aber auch das Treffen zwischen in- und extern ist besonders schön“, sagte Schirmherrin Gitta Connemann (CDU), Mitglied des Bundestages.

Die Band Global Beats, dessen Mitglieder sich aus jungen Menschen der Johannesburg zusammensetzen, eröffnete gemeinsam mit Lensker und Connemann das Event. „Die Veranstaltung war für alle Beteiligten eine große Herausforderung und mit Sicherheit auch ein Risiko“, so die CDU-Bundestagsabgeordnete. „Aber heute können wir sehen, dass es sich gelohnt hat.“

Jeweils 45-minütiger Auftritt

Neben den Global Beats unterstützten auch die Bands Ride On, Roast Apple, Right Time Band sowie Deluxe und Blackwater Horizon das Musikevent für jeweils 45 Minuten auf der Hauptbühne. Escalateur ist letzter Act um 1 Uhr auf. Querbeat, Round Up sowie Frapee und die Trommelgruppe „Flying Fingers“ unterhielten die Besucher auf der Nebenbühne.

Das „Burgfestival“ wurde ausschließlich intern von Mitarbeitern, zusammen mit dem Förderverein und Helfern aus zahlreichen Bereichen der Einrichtung, organisiert. „Es hat alles sehr gut geklappt“, berichtete Lisa Poppen, Sozialpädagogin und Organisatorin des Burgfestivals. „Jetzt sind wir alle entspannt und glücklich.“

Zahlreiche Sponsoren

Finanziert wurde die Veranstaltung unter anderem durch Sponsoren, dadurch konnte der Eintrittspreis sehr gering gehalten werden. Mit dem Erlös des Burgfestivals sollen Projekte und Einzelhilfen zugunsten der Kinder und Jugendlichen finanziert werden. Dazu gehören unter anderem Zuschüsse für Klassenfahrten oder Bekleidungsbeihilfen. „Mobilität wird heutzutage im Berufsleben immer wichtiger“, berichtete Klein. „Wir möchten die Jugendlichen zukünftig deshalb auch bei dem Erwerb des Führerscheines finanziell unterstützen.“


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