„Knochenjob, aber der beste der Welt“ Karin Werner neue Rektorin der Oberschule in Esterwegen

Von Jennifer Kemker

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Esterwegen. „Packt an“, „Gelassen“ und „Macherin“ sind nur einige der Eigenschaften, die die neue Rektorin der Oberschule Esterwegen, Karin Werner, nach Meinung der Klassen 5a und b ausmachen. Am Freitag, 3. Februar 2017, ist die neue Schulleiterin offiziell in ihr Amt eingeführt worden. Bereits seit August letzten Jahres ist sie fester Bestandteil der Schule.

„Es ist ein Knochenjob, aber der beste der Welt“, sagte Werner in ihrer Rede. Ihren Job gut gemacht habe sie, wenn sie sehe, dass die Schüler gerne zur Schule kommen, auch wenn es beliebtere Orte gebe, und sich Schüler sowie Lehrer auf den nächsten Unterricht freuen würden. „Ich habe es nicht bereut, diese Herausforderung anzunehmen“, so die neue Rektorin.

Gute Beziehungen aufbauen

Von anderen Schulleiterin habe sie gelernt, dass sich viele Berufe in diesem einen vereinen. „Manager, Organisator, Freund, Chef und immer ein offenes Ohr haben ist dabei nur eine kleine Aufzählung der Fähigkeiten, die man in Einklang bringen muss“, so Werner. Eine gute Beziehung zwischen den Schülern, Lehrern und Eltern kann man nach ihren Worten nur aufbauen, wenn man miteinander spricht, miteinander lacht und nicht immer alles zu persönlich nimmt.

Die neue Schulleiterin sei vor einem halben Jahr nicht nur auf ein engagiertes Kollegium, sondern auch auf motivierte Eltern und einen verlässlichen Schulträger gestoßen. „Trotz meiner langen Wunschliste, die ich im Sommer abgegeben habe, bin ich froh, dass diese Amtseinführung heute stattfindet“, scherzte sie.

Studium an der Universität Osnabrück

„Wer ist die neue Schulleiterin eigentlich?“, fragte sich Regierungsschuldirektorin Karen Mull. Zur Recherche ihres beruflichen Werdegangs schaute Mull in die reichlich gefüllte Personalakte der Rektorin und erzählte über die prägnanten Stationen. Studiert habe Werner an der Universität Osnabrück mit den Fächern Deutsch, Biologie und Physik. Nach dem ersten Staatsexamen im Jahr 1994 engagierte sie sich nach Angaben von Mull um die außerschulische Förderung von Aussiedlerkindern und gab Deutschunterricht für Emigranten in Cloppenburg.

Ihr Referendariat absolvierte Werner, die in Friesoythe geboren ist, an der Schule in Wiesmoor. Danach unterrichtete sie unter anderem an der Realschule in Brake und Friesoythe, bis sie 2013 laut Mull den nächsten Schritt ihrer Karriere ging. Werner wurde stellvertretende Rektorin in Cloppenburg und wechselte schließlich im August vergangenen Jahres nach Esterwegen.


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