Neben dem normalen Dienst Feuerwehren auf dem Nordhümmling bilden sich gemeinsam weiter

Von Marion Lammers

Über die erste Truppmann-Ausbildung in der Samtgemeinde Nordhümmling informierte Gemeindebrandmeister Holger Fennen (erster von rechts) neben den Feuerwehrmännern auch die Vertreter der SG Nordhümmling Stefan Eichhorn und Heinz Hüntelmann. Foto: Marion LammersÜber die erste Truppmann-Ausbildung in der Samtgemeinde Nordhümmling informierte Gemeindebrandmeister Holger Fennen (erster von rechts) neben den Feuerwehrmännern auch die Vertreter der SG Nordhümmling Stefan Eichhorn und Heinz Hüntelmann. Foto: Marion Lammers

mls Hilkenbrook. Erstmals in der Geschichte der Samtgemeinde Nordhümmling findet eine gemeinsame Truppmann-Ausbildung der Ortsfeuerwehren Surwold, Esterwegen und Hilkenbrook statt.

Während eines Informationsabends im Feuerwehrhaus Hilkenbrook stellte Gemeindebrandmeister Holger Fennen neben interessierten Feuerwehrmännern auch dem Kommando der FFW Nordhümmling sowie Vertretern der Samtgemeinde Esterwegen das Konzept einer Truppmann-Ausbildung „Teil 2“ vor. Fennen bedankte sich für den zusätzlichen Einsatz zugunsten der Ausbildung neben dem normalen Dienst. Anschließend erklärte er den Ablauf der Ausbildung. Die Feuerwehren der Gemeinden Surwold, Esterwegen und Hilkenbrook stellen jeweils Ausbilder für verschiedene Bereiche zur Verfügung. Dazu gehören unter anderem Grundlagen des Zivil- und Katastrophenschutzes sowie die Bereiche Löscheinsatz, Rettung und Sonderfahrzeuge. Die Ausbildung wird an den drei Standorten der Feuerwehren an einigen Abenden sowie an ganztägigen Samstagen mit Übungen durchgeführt. Zusätzlich steht unter anderem eine Fahrt nach Meppen an, um sich dort über Sonderfahrzeuge zu informieren. Nach rund zwei Jahren und insgesamt 80 abgeleisteten Stunden wird die Ausbildung im Rahmen einer Prüfung abgeschlossen.

Vorteil der gemeinsamen Ausbildung auf Samtgemeindeebene sei Fennen zufolge das gegenseitige Kennenlernen der Feuerwehren sowie der vorhandenen Gerätschaften der einzelnen Wehren. „Wir wollen was zusammen machen. Das stärkt die Gemeinschaft und das Miteinander der Mitglieder der einzelnen Wehren. Wir sind die erste Samtgemeinde, die die Ausbildung auf diese Art anbietet.“

Samtgemeindebürgermeister Stefan Eichhorn begrüßte das Konzept: „Ich freue mich, dass sich so viele bereit erklärt haben, teilzunehmen. Nicht nur eine gute Ausrüstung ist für die Arbeit der Feuerwehren wichtig, sondern auch gut ausgebildete Feuerwehrleute.“


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