Wegen Umzug ausgeschieden Rat Surwold verliert jüngstes Mitglied

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Surwolds Bürgermeisterin Andrea Schmidt nahm die Verpflichtung der Nachrückerin Elisabeth Wessels in die CDU-Ratsfraktion vor. Foto: Jürgen EdenSurwolds Bürgermeisterin Andrea Schmidt nahm die Verpflichtung der Nachrückerin Elisabeth Wessels in die CDU-Ratsfraktion vor. Foto: Jürgen Eden

Surwold. Das Personalkarussell hat sich im Rat Surwold erneut gedreht. Nachdem der junge Christdemokrat Lukas Lanfermann seinen Wohnsitz nach Papenburg verlegte, wurde nun im Gemeinderat die Nachrückerin Elisabeth Wessels durch Bürgermeisterin Andrea Schmidt (CDU) verpflichtet.

Lanfermann hat nach Worten der Bürgermeisterin gemeinsam mit seinen Eltern den Wohnsitz von Surwold nach Papenburg verlegt. Damit habe er die Wählbarkeit für den Rat der Gemeinde Surwold verloren. Sie bedauerte den Umzug des jungen Studenten, der im Jahr 2011 mit nur 18 Lebensjahren in das Gremium gewählt wurde und damit als einer der jüngsten Volksvertreter in Deutschland in einem Kommunalparlament politisch tätig war.

Außerdem erhielt er damals auch ein Mandat im Samtgemeinderat Nordhümmling. „Er hat sich sehr zum Wohl der Gemeinde eingesetzt. Wir verlieren hier einen jungen und dynamischen Ratsherrn, der sich vor allem für die jungen Einwohner in der Gemeinde stark machte“, so Schmidt.

Die neue Ratsfrau Elisabeth Wessels (CDU) ist 58 Jahre alt und Mitinhaberin des gleichnamigen Transportunternehmens, dass am Splittingkanal ansässig ist.

Erst im Mai hatte CDU-Ratsherr Hans-Hermann Ortmann schriftlich seinen Mandatsverzicht gegenüber der Bürgermeisterin Andrea Schmidt mitgeteilt. Damals rückte Andreas Möller als Nachfolger nach.

Der Gemeinderat Surwold setzt sich aus elf CDU-Ratsmitgliedern, drei Sozialdemokraten und einem FDP-Ratsherrn zusammen.


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