„Gesund Leben Lernen“ Schule Börgermoor setzt auf Gesundheit

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An der Auftaktveranstaltung für die zweite Runde des Schulmanagementprogramms „Gesund Leben Lernen“ in Hannover haben auch Vertreterinnen der Schule Börgermoor teilgenommen. Foto: PrivatAn der Auftaktveranstaltung für die zweite Runde des Schulmanagementprogramms „Gesund Leben Lernen“ in Hannover haben auch Vertreterinnen der Schule Börgermoor teilgenommen. Foto: Privat

Börgermoor. Schulen lehren, aber sie können auch noch einiges lernen – zum Beispiel im Bereich Gesundheit. Dieses Ziel hat jetzt die Grund- und Oberschule in Börgermoor ins Auge gefasst, die sich erfolgreich für das landesweite Schulmanagementprogramm „Gesund Leben Lernen“ (GLL) beworben hat. Das geht aus einer Pressemitteilung hervor.

Schulleiter Oliver Grot bringt es für seine Schule auf den Punkt: „Was für Berufstätige das Büro oder die Werkbank ist, ist für uns die Schule, nämlich eine Umgebung, in der wir gemeinsam viel produktive Zeit verbringen. Gerade hier gibt es viele Ansatzpunkte, um das Miteinander für alle gesund und positiv zu gestalten.“

Bei der Auftaktveranstaltung in Hannover waren Konrektorin Manuela Grimm und Lehrerin Thekla Baalmann-Schuten als Vertreterinnen der Schule Börgermoor dabei. 14 neue „Auftaktschulen“ trafen hier auf 14 Schulen, die ihre zweijährige Projektphase abgeschlossen haben. Jetzt bauen sie ihre Erfahrungen und Projekte in Sachen Gesundheit nachhaltig aus.

„Es wurden viele Gesundheitsprojekte vorgestellt, die auch für uns interessant sein könnten“, erklärt Manuela Grimm. „Interessant ist vor allem, dass es neben den klassischen Bereichen wie Ernährung, Bewegung und Stressbewältigung auch spannende Ansätze zur Verbesserung der gesundheitlichen Verhältnisse an der Schule gibt.“

In den vergangenen zehn Jahren haben sich mehr als 200 Schulen in Niedersachsen am Managementprojekt „Gesund leben lernen“ beteiligt. Kooperationspartner sind die Landesvereinigung für Gesundheit, die gesetzlichen Krankenkassen, die niedersächsischen Gemeinde-Unfallversicherungsverbände und die niedersächsischen Ministerien für Soziales und Kultur.

Wie die Kooperationspartner erfreut feststellen, ist das Interesse an gesunden Rahmenbedingungen in niedersächsischen Bildungseinrichtungen unverändert stark. „Die Tatkraft und die Kreativität der Schulen bezeugen ein weiter gestiegenes Gesundheitsbewusstsein“, zollt AOK-Präventionsberater Werner Henseleit aus Ratsdorf den Schulen Anerkennung. Er moderiert in Projektschulen die Steuerungsgruppe mit Schülervertretern, Lehrkräften, Eltern- und Personalvertretung sowie der Schulleitung. Hier werden die Ziele für die jeweilige Schule erörtert und festgelegt.


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