Eigenleistung gefragt Esterweger Schützen sanieren Schießstand und Klubheim

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Esterwegen. Rund 200.000 Euro muss der Schützenverein Esterwegen bis 2015 aufbringen, um die Schießanlagen und das Vereinsheim beim Sportpark den aktuellen Sicherheits- und Schallschutzbestimmungen, aber auch energetischen Standards anzupassen. Die letzte Sanierung im Gebäude erfolgte 1998 bei den Sanitäranlagen.

Derzeit vergeht kaum ein Tag, an dem nicht einige Mitglieder mit den unterschiedlichsten Werkzeugen in der Hand an dem in den 1970er Jahre errichteten Haus ehrenamtliche Arbeit leisten. „Wir gehen von rund 4000 Arbeitsstunden aus, die wir hier gemeinsam leisten werden“, sagt Vorsitzender Wilhelm Suhle. Die Planungen sehen beispielsweise die Verlegung des Eingangsbereiches in die Mitte des Objektes vor. Das Dach soll künftig eine leichte Neigung erhalten, damit das Regenwasser leichter abfließen kann.

Zu den weiteren zentralen Arbeiten gehört die Erneuerung der elektrischen Leitungen sowie der Ersatz der einzelnen Gastbrenner durch eine moderne Zentralheizung. Diese Arbeiten werden genauso vergeben, wie die Maßnahmen auf dem Dach. Die Erdarbeiten sowie die Malerarbeiten wollen die Mitglieder hingegen selbst durchführen. Außerdem werden rund 100 Quadratmeter Fliesen aus dem Boden gestemmt und durch zeitgemäßere Beläge ersetzt.

Mit schwerem Gerät wie beispielsweise einer Raupe wird aktuell am Kleinkaliber-Stand gearbeitet. Dort wurden zwei neue, je elf Meter lange Mauerteile und ein neuer rund 50 Meter langer Sandwall mit entsprechendem Sicherheitszaun errichtet. „Die bisherigen Leichtbauwände aus Blech und dicken Spanplatten entsprechen heute nicht mehr den heutigen Sicherheitsstandards“, sagt Suhle. Ebenso wird die Waffenkammer sicherheitstechnisch auf den neuesten Stand gebracht und mit einer Tresortür sowie entsprechender Alarmvorrichtung versehen.

Weitestgehend abgeschlossen wurden bereits die Arbeiten am Luftgewehrstand. Von den geschätzten 200.000 Euro Gesamtkosten übernimmt die Gemeinde 60.000 Euro. Der Zuschuss wird von der Kommune auf zwei Jahre verteilt. Der Rest muss vom Schützenverein durch Spenden, Eigenleistungen und Kredite aufgebracht werden. Der Beschluss für die Investition war im Vorstand einstimmig gefallen. Die Mitglieder wurden im Frühjahr über das Vorhaben informiert. Spätestens zum Schützenfest 2015 sollen die Arbeiten abgeschlossen sein.

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