Hunderte Besucher Surwolder Erntedankumzug mit mehr als 20 Wagen

Von Hermann-Josef Tangen


Surwold. „Schneidige Buam und fesche Madel“ gibt es nicht nur in Bayern, sondern auch in Surwold.

Das haben gleich mehrere Gruppen und Vereine aus den beiden Ortsteilen Börgerwald und Börgermoor bewiesen, die beim gemeinsamen Erntewagenumzug am Samstag in bayerischen Trachten aufliefen. Auch Bürgermeisterin Andrea Schmidt stand ihnen in nichts nach und nahm tags darauf in einem Dirndl am Frühschoppen teil.

Der Umzug war nach über 20 Jahren erstmals auf den Samstag vorverlegt worden und führte von der Papenburger Straße aus über die Küstenkanalbrücke und anschließend durch beide Ortsteile zum Festplatz an der Schleusenstraße. Bei der Motivwahl der Umzugswagen hatten sich die Wagenbauer allerhand einfallen lassen und in teils wochenlanger Arbeit Kunstwerke geschaffen.

Viele Vereine und Einrichtungen präsentierten sich und ihre mit viel Liebe zum Detail geschmückten Festwagen und verteilten Brezeln, Süßwaren und kleine Präsente an die Zuschauer. Zwischen Börgerwald und Börgermoor säumten mehrere Hundert Einwohner und Gäste die Straßen, um sich an der Kreativität der beteiligten Gruppen zu erfreuen.

Viele Anlieger hatten ihre Vorgärten geschmückt und feierten am Nachmittag bei sonnigem Frühherbstwetter direkt an den Straßen. Die Gemeinde Surwold hatte sowohl den Wagenbauergruppen als auch den Schmück-Gemeinschaften in den Straßen, die aus Strohballen und weiteren Ernteprodukten bis zu acht Meter hohe Motive gebastelt hatten, Verzehrgutscheine für die Erntedankfete am Sonntag spendiert.

Das Programm am zweiten Festtag begann mit einem gemeinsamen Gottesdienst. Herausragendes Ereignis und Publikumsmagnet war der anschließende bayerische Frühschoppen, bei dem die Blaskapelle Börgerwald für zünftige Musik sorgte. Den Besuchern wurden darüber hinaus original bayerische Spezialitäten wie Oktoberfestbier, Weißwürste und Brezeln serviert.