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Neuer Leiter der ZKN-Kreisgeschäftsstelle Wilhelm Schrand „oberster“ Zahnarzt im Altkreis

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Dem neuen Vorstand der ZKN-Kreisstelle gehören (von links) Dr. Hermann Dickebohm, Dr. Dr. Friedemann Trommer, Wilhelm Schrand und Dr. Xaver Wichmann an. Foto: privatDem neuen Vorstand der ZKN-Kreisstelle gehören (von links) Dr. Hermann Dickebohm, Dr. Dr. Friedemann Trommer, Wilhelm Schrand und Dr. Xaver Wichmann an. Foto: privat

Papenburg/Esterwegen. Neuer Vorsitzender der Kreisstelle Aschendorf-Hümmling der Bezirksstelle Ostfriesland der Zahnärztekammer Niedersachsen (ZKN) ist Wilhelm Schrand aus Esterwegen. Er löst Franz Klawitter aus Sögel ab, der das Amt in den vergangenen Jahren innehatte und nicht wieder kandidierte.

Bestätigt wurde der bisherige stellvertretende Vorsitzende Dr. Xaver Wichmann aus Aschendorf. Zum Referenten für Jugendzahnpflege wählten die Mediziner während ihrer Versammlung in Surwold Dr. Dr. Friedemann Trommer (Papenburg). Diese Funktion hatte der bisherige Vorsitzende Franz Klawitter zusätzlich übernommen.

Offiziell gehören dem ZKN-Kreisstellenvorstand drei Mitglieder an. Doch zusätzlich zu den Ämtern des Vorsitzenden, seines Stellvertreters und des Jugendzahnpflegereferenten wurde ein weiteres Amt besetzt: das des Referenten für Alterszahnheilkunde. „Dieser Bereich gewinnt immer größere Bedeutung in unserer täglichen Arbeit“, begründete der Vorsitzende der ZKN-Bezirksstelle Ostfriesland, Dr. Ulrich Keck (Weener), die Notwendigkeit, sich mit der Alterszahnheilkunde besonders zu beschäftigen. „Es gibt immermehr Seniorinnen und Senioren in unserer Gesellschaft, und darauf müssen auch wir Zahnärzte uns einstellen“, so Keck. Dieser Entwicklung wolle der ZKN-Vorstand in Hannover durch die Schaffung entsprechender Referentenstellen auf Kreis-und Bezirksebene gerecht werden. Zum Referenten für Alterszahnheilkunde wurde per Akklamation Dr. Hermann Dickebohm aus Surwold ernannt.

Der neue ZKN-Kreisstellenchef Wilhelm Schrand warnte vor einem Ärzte- und Zahnärztemangel in Deutschland, dessen Folgen schon jetzt gerade in ländlichen Regionen spürbar seien. In der Bundesrepublik würden genügend Mediziner ausgebildet, von denen viele ihren beruflichen Erfolg aber im Ausland suchten. In den vergangenen Jahren hätten über 13000 Ärzte und Zahnärzte dem Heimatland den Rücken gekehrt. Gründe hierfür seien „überbordende Bürokratie, die Budgetierung der Honorare und die Nichtbezahlung erbrachter Leistungen“. Schrand sprach sich gegen die Einrichtung von Medizinischen Versorgungszentren (MVZ) aus, durch die die Probleme eher verstärkt als gelöst würden.


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