Fotos aus Völlen sorgen für Aufsehen Vom Wachmann in Esterwegen zum Massenmörder in Sobibor

Freizeitbeschäftigung im Vernichtungslager: Dieses Foto zeigt Johann Niemann (Dritter von links) mit weiteren SS-Mitgliedern während des zweiten Weltkrieges in entspannter Atmosphäre unweit der Gaskammern im polnischen Sobibor. Foto: United States Holocaust Memorial Museum/dpaFreizeitbeschäftigung im Vernichtungslager: Dieses Foto zeigt Johann Niemann (Dritter von links) mit weiteren SS-Mitgliedern während des zweiten Weltkrieges in entspannter Atmosphäre unweit der Gaskammern im polnischen Sobibor. Foto: United States Holocaust Memorial Museum/dpa
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Esterwegen/Völlen. Harmlos muten die schwarz-weiß-Fotos aus dem Vernichtungslager an. Frauen und Männer, die ausgelassen und vergnügt ihrer Freizeitgestaltung nachgehen. Mittendrin in der trügerischen Idylle: Johann Niemann. 1913 in Völlen geboren machte der Malergeselle in Reihen der Nazis Karriere.

1934 als SA-Wachmann im Konzentrationslager Esterwegen angefangen, arbeitete er sich zum stellvertretenden Kommandanten des Vernichtungslagers im polnischen Sobibor hoch. Auf dem Kriegerehrenmal in Völlen ist er indes als „gefallener Held“

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