Barrierefreier Ausbau Sanierung der Oberschule Esterwegen hat begonnen

An den Trakt III der Oberschule Esterwegen wird ein Technikgebäude angebaut (im Hintergrund), in dem die neue Heizung und Lagerräume Platz finden. Samtgemeindebürgermeister Christoph Hüntelmann und Bürgermeister Hermann Willenborg schauten sich den Stand der Arbeiten an. Foto: Mirco MoormannAn den Trakt III der Oberschule Esterwegen wird ein Technikgebäude angebaut (im Hintergrund), in dem die neue Heizung und Lagerräume Platz finden. Samtgemeindebürgermeister Christoph Hüntelmann und Bürgermeister Hermann Willenborg schauten sich den Stand der Arbeiten an. Foto: Mirco Moormann

Esterwegen. Umfangreiche Arbeiten haben an der Oberschule in Esterwegen begonnen. Zwei Trakte am Schulzentrum werden grundlegend umgebaut und erweitert.

Wie Christoph Hüntelmann, Bürgeremeister der Samtgemeinde Nordhümmling, im Gespräch mit unserer Redaktion mitteilt, werden die Trakte II und III barrierefrei ausgebaut, jedes Gebäude erhält einen Fahrstuhl, der jeweils von außen an das Gebäude angebaut wird. In Sinne der Inklusion wird damit auch körperlich eingeschränkten Schülern der Zugang einfacher ermöglicht. Auch aus Gründen der Barrierefreiheit soll je eine behindertengerechte Toilette entstehen. Ebenfalls werden neue Treppenhäuser errichtet, um einen notwendigen, zweiten Rettungsweg im Notfall vorzuhalten. 

Das Grundschulgebäude wurde im Jahr 2012 saniert und erweitert. Foto: Mirco Moormann


Auf allen Ebenen der beiden Gebäude, in denen sich die allgemeinen Unterrichtsräume befinden, werden neue Sanitäranlagen installiert. Auch neue Brandschutztüren, Akustikdecken und LED-Beleuchtung werden eingebaut. Eine neue Heizung wird für eine bessere Energiebilanz sorgen, so Hüntelmann. Dafür wird ein neues Technikgebäude an Trakt III angebaut. In diesem Gebäude kann später auch das Material für die „bewegte Pause“ gelagert werden. 

An der Oberschule werden rund 300 Schüler in 17 Klassen unterrichtet, ein gymnasialer Zweig wird aufgebaut. Der Trakt IV der Schule wurde 2010 komplett umgebaut, die Grundschule, die sich ebenfalls auf dem Areal des Schulzentrums befindet, ist 2012 saniert und erweitert worden. 


Insgesamt werden 1,8 Millionen Euro für die Arbeiten benötigt. Förderfähig davon sind 500.000 Euro. Für den Sekundarbereich gibt es für die Samtgemeinde Nordhümmling als Träger der Schule eine Zuwendung von 50 Prozent, also 250.000 Euro. Davon gelten 40 Prozent als Zuschuss und 60 Prozent als Darlehen. Dies wurde vom Kreistag so beschlossen. Der Einbau der Decken und der Beleuchtung wird nicht durch den Landkreis finanziell unterstützt, da dies als einfache Sanierung gewertet wird und damit von einer Förderung ausgeschlossen ist.


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