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Ganz nahe an den Menschen Domkapitular Hanneken wird 80 Osnabrück:Domkapitular Hanneken wird 80Ganz nahe an den Menschen

Von Willi Rave

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Domkapitular Heinrich Hanneken aus Esterwegen wird 80. Foto: Willy RaveDomkapitular Heinrich Hanneken aus Esterwegen wird 80. Foto: Willy Rave

rav Esterwegen/Osnabrück. Als er im Jahr 2006 in seiner Hümmlinger Heimatgemeinde sein goldenes Priesterjubiläum feierte, bezeichnete ihn der Festprediger Weihbischof Theodor Kettmann als „bekennenden Esterweger“. Am Sonntag, dem 1. Mai, wird Domkapitular Heinrich Hanneken 80 Jahre alt.

Dass der 1931 in Esterwegen geborene Priester seiner Heimat auf dem Hümmling eng verbunden ist, hat sich „am Dom“ in Osnabrück, nachdem ihn der Bischof 1976 zum Personalreferenten des Bistums berufen hatte, schnell herumgesprochen. „Oft und gerne erzählt er von Esterwegen und den dort lebenden Menschen“, berichtet Bischof Dr. Franz-Josef Bode. „Noch äben aower Esterwegen“, hieß es, wenn er aufgrund seiner vielfältigen Aufgaben in der Region unterwegs war. So war Hanneken Bischöflicher Beauftragter für die Ständigen Diakone und die Leiter von priesterlosen Gottesdiensten, Diözesandirektor des Päpstlichen Werkes der Glaubensverbreitung sowie des Päpstlichen Missionswerkes der Kinder, Geistlicher Beirat des Zentralverbandes katholischer Kirchenangestellter und Diözesanvertreter der Bischöflichen Hilfswerke Misereor und Renovabis.

Sein Studium absolvierte Hanneken in Münster und St. Georgen Frankfurt. Nach seiner Priesterweihe vor 50 Jahren war er als Kaplan in Hamburg tätig, 1964 wurde er Rektor der Landvolkhochschule Oesede. Anschließend wirkte er in den Jahren 1972 bis 1976 er als Pfarrer in Freren. 1979 wurde er zum Domkapitular ernannt. Ab 1995 bis zu seiner Emeritierung im Jahr 2001 war er stellvertretender Generalvikar.

Seine Schwester Anni führt im Haus an der Mühlenstraße 7 in Osnabrück den Haushalt. Und selbstverständlich wird Plattdeutsch gesprochen. Die Seelsorge ist Hanneken nach wie vor ein Herzensanliegen. Seine Gesundheit erlaubt es ihm, in der Domgemeinde nach wie vor als Subsidiar – wie er sagt – „ganz nahe an den Menschen zu sein“.


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