Haushalt verabschiedet Gemeinde Bockhorst investiert in Breitband und Baugebiet

Die Gemeinde Bockhorst investiert in diesem Jahr in den Ausbau des Breitbandnetzes und die Erweiterung eines Baugebiets. Foto: Archiv/MoormannDie Gemeinde Bockhorst investiert in diesem Jahr in den Ausbau des Breitbandnetzes und die Erweiterung eines Baugebiets. Foto: Archiv/Moormann

Bockhorst. Für den Breitbandausbau in der Flächengemeinde Bockhorst wird in diesem Jahr gut 66.000 Euro in die Hand genommen. Hinzu kommen jeweils 30.000 Euro für die Erweiterung des Baugebiets Buchenstraße und den Bau einer Wagenremise am Heimathaus.

Für den Ausbau des schnellen Internets mit Glasfaserleitungen hatte die Gemeinde im vergangenen Jahr bereits 66.000 Euro investiert, sodass nun insgesamt 132.000 in dieses Projekt geflossen sind. Im Zuge des Ausbaus werden aber, so teilt es Bürgermeister Manfred Mönnikes im Gespräch mit unserer Redaktion mit, nicht alle Haushalte im Ort an das Netz angeschlossen werden. Dennoch sollen 96 Prozent in den Genuss des schnellen Internets kommen, so Mönnikes. Für die restlichen vier Prozent müsse dann nach anderen Lösungen gesucht werden, etwa durch Richtfunk, so der Bürgermeister.

Das Baugebiet Buchenstraße wird derzeit erweitert. Die Arbeiten sollen Ende Mai abgeschlossen sei, so Mönnikes. Der nördliche Teil des Baugebietes ist dann fertig und die gesamte Fläche auch durch eine Straße erschlossen. Insgesamt 24 Grundstücke stehen dann im Baugebiet zur Verfügung, im letzten Abschnitt kommen jetzt noch einmal sieben hinzu. 

Zusätzlich investiert die Gemeinde noch in den Ausbau der Straßenbeleuchtung mit LED-Technik, etwa an der Mühlenstraße. Insgesamt werden 200.000 Euro investiert, aus dem Verkauf von Grundstücken werden gut 66.000 Euro eingenommen. Erfreulch ist laut Mönnikes, dass keine Kreditaufnahme in diesem Jahr nötig ist. Der Schuldenstand werde sich laut Bürgermeister von derzeit 198.000 auf 174.000 Euro verringern. Die Kreisumlage erhöhe sich aufgrund der gestiegenen Einnahemen aber auf 165.700 Euro, etwa 9000 Euro mehr als im vergangenen Jahr. Die Samtgemeindeumlage steigt um 5300 Euro auf 68.000 Euro. 

Im Ergebnishaushalt werde zudem ein Überschuss von gut 20.000 Euro erwartet. Dies erfolge aufgrund der guten Erträge beim Gemeindeanteil der Einkommens- und Umsatzsteuer. Hier werden insgesamt 26.000 Euro mehr erwartet, auch bei Gewerbe- und Grundsteuern erhöhen sich die Erträge. Auf der Ausgabenseite erhöhe sich der Zuschuss für den Kindergarten, da es seit diesem Kindergartenjahr zwei anstatt eineinhalb Gruppen gebe, so Mönnikes.


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